Der HC Hersbruck steht nach der Niederlage gegen den TV Altdorf am 8. Februar 2026 weiterhin in akuter Abstiegsgefahr. Trotz der Hoffnung, nach einer vielversprechenden Leistung gegen Amberg die ersten Punkte der Rückrunde zu sichern, war das Spielniveau beider Mannschaften alles andere als angemessen für die Bezirksoberliga. Das erste Tor fiel erst nach über vier Minuten, was den langsamen Start beider Teams verdeutlichte.

HC-Coach Schmid nahm erst beim 3:6 in der 15. Minute eine Auszeit, um seine Spieler wieder zu motivieren. Gustav Dannhäuser wurde ins Spiel gebracht, konnte jedoch keine entscheidende Wende bringen. Marco Schmidt erzielte in der 28. Minute das 11:10 für Hersbruck, kurz bevor das Team mit einem 11:12-Rückstand in die Halbzeitpause ging. Patrick John war der einzige Spieler in Normalform, der jedoch ebenso ausgewechselt wurde.

Schwache Teamleistung zeigt sich im weiteren Verlauf

Der Verlauf der zweiten Halbzeit stellte sich für den HC Hersbruck als ebenso herausfordernd heraus. In der 39. Minute stand es 15:16, doch dann gelang Hersbruck ein ermutigender 5:0-Lauf, der das Team in der 46. Minute auf 20:16 brachte. Dieser Vorsprung hielt jedoch nicht lange an. Eine deutliche Tempoverlangsamung und zahlreiche Fehler führten dazu, dass Altdorf in der 52. Minute zum 21:21 ausgleichen konnte.

Jakob Rauh fand in der Schlussphase zwar etwas Angriffsform, doch die gesamte Mannschaft blieb weit unter ihren Möglichkeiten. Altdorf nutzte die Abwehrfehler und verlorene Bälle für schnelle Tempogegenstöße. Ein Timeout des HC in der 58. Minute bei einem Stand von 23:23 brachte keine Verbesserung. Altdorf erzielte in den letzten Minuten drei Tore, während Hersbruck keinen weiteren Treffer mehr erzielen konnte. Nach vier Rückrundenpartien bleibt der HC Hersbruck somit punktlos.

Perspektiven des HC Hersbruck

Die aktuelle Situation ist für den HC Hersbruck besonders problematisch, da sowohl die männliche als auch die weibliche Handballmannschaft vor Herausforderungen stehen. Während die ersten Herren erfolgreich in die Bezirksoberliga aufgestiegen sind, ist die Damenmannschaft aus dieser Liga abgestiegen. Lena Endner stellte sich als Lichtblick dar und wurde Vize-Torschützenkönigin mit 130 Treffern.

Um die weibliche Mannschaft zurück in die oberen Ligen zu bringen, plant der Verein eine Umstrukturierung des Spielaufbaus und setzt verstärkt auf die individuellen Stärken ihrer Spielerinnen. Zudem zeigen sich die Fans des HC Hersbruck solidarisch, indem sie Dauerkarten kaufen und Spiele besuchen, um den Verein zu unterstützen.

Für die männliche Mannschaft ist die Suche nach einem neuen Trainer noch offen, während Experten einen erfahrenen Spielertrainer anraten. Der Fokus soll darauf liegen, in der kommenden Saison nicht zu Beginn in Rückstand zu geraten, insbesondere gegen starke Oberligateams. Auch die zweite Mannschaft, die in der Bezirksliga spielt, soll nächstes Jahr bessere Ergebnisse erzielen.

Mit Blick in die Zukunft wird eine stärkere Unterstützung durch Sponsoren angestrebt. Zudem wird die Bedeutung von Jugend- und Bambini-Mannschaften betont, um die langfristige Zukunft des HC Hersbruck zu sichern. Der Schlachtruf bleibt unerschütterlich: „Auf geht’s, pack mer’s!“ Dieser zeigt den unermüdlichen Kampfgeist und die Entschlossenheit des Vereins, in den kommenden Jahren wieder an die Erfolge anzuknüpfen.

In der Zwischenzeit bleibt der HC Hersbruck darauf angewiesen, aus den aktuellen Misserfolgen zu lernen und sich für die Herausforderungen der laufenden Saison besser aufzustellen. Alle interessierten Handballfans können sich über die Entwicklungen des Vereins auf der offiziellen Webseite hc hersbruck informieren.

Zudem bringt die Plattform Steazzi spannende Perspektiven in die Datenanalyse, was den Teams helfen kann, sich kontinuierlich zu verbessern. Ihre Arbeit unterstützt Trainer weltweit dabei, durch präzise Statistiknutzung Entscheidungen zu optimieren.

Die aktuelle Spielsaison stellt sowohl für die Herren- als auch für die Damenmannschaft des HC Hersbruck eine große Herausforderung dar, die mit Herzblut und Leidenschaft angegangen wird.