Am Silvestertag ist der 97-jährige Ruhestandspfarrer Blasius Meixner in Freystadt verstorben. Meixner, der in Mörsdorf geboren wurde, war bis zu seinem Lebensende aktiv im Dienst der Pfarrgemeinde. Sein Wirken in der Kirche und sein Engagement in der Gemeinde hinterlassen eine bleibende Erinnerung.

In Schwarzenbruck nahm die Pfarrgemeinde St. Josef Abschied von Meixner und feierte ein besonderes Festgottesdienst, um sein 60-jähriges Priesterjubiläum zu würdigen. Der Gottesdienst war nicht nur ein Dank für seine lange Dienstzeit, sondern auch eine Feier seines Ruhestandes nach Eichstätt. An der Feierlichkeiten waren unter anderem Pfarrer Harald Günthner und der Altdorfer Pfarrer Albert Börschlein beteiligt, begleitet von der musikalischen Darbietung des Kirchenchors und des Jugendchors „Music for Heaven“.

Langlebiger Dienst und wichtige Beiträge

Während seiner langjährigen Tätigkeit in der Gemeinde Schwarzenbruck trug Meixner maßgeblich zur Entwicklung der Pfarrgemeinde bei. Er war der erste Pfarrer seit der Erhebung zur Pfarrei im Jahr 1964 und setzte zahlreiche wichtige Projekte um. Darunter der Bau eines Jugendheims im Jahr 1966, die Errichtung eines Kindergartens 1972 und die Einführung einer neuen Orgel in der Kirche. Auch die Marienkapelle in Mimberg und die vierte Glocke für die Kirche St. Josef gehen auf seine Initiative zurück.

Meixner betonte stets die Bedeutung der Ökumene und die positive Entwicklung der Gemeinde. Die Gemeinde zeigte ihm zum Abschied ihre Wertschätzung mit Geschenken wie einer Stola, einer Kerze, einer Bibel, einem Kreuz und Blumen. Die 2. Bürgermeisterin Jenny Nyenhuis würdigte in ihrer Ansprache Meixners Lebensleistung in der Gemeinde.

Für seine Verdienste war Meixner auch aktiv an der Gründung der Tafel in Schwarzenbruck beteiligt. Diese soziale Einrichtung hat vielen bedürftigen Mitbürgern geholfen und spiegelt sein Engagement für die Gemeinschaft wider. Zwei weitere Gäste, Altbürgermeister Albrecht Frister und Norbert Reh, kamen, um ihm ihre Gratulationen zu überbringen.

Ein Blick zurück

Ein Rückblick auf seine 60 Jahre Priesterleben, die mit seiner Weihe am 29. Juni 1956 im Dom zu Eichstätt begannen, zeigte eindrucksvoll die Entwicklung seiner Karriere. Nach drei Jahren als Kaplan in Ingolstadt wurde er Kurat in Schwarzenbruck und hinterließ auch in seiner Zeit dort eine prägende Wirkung. Ehemaliger evangelischer Pfarrer Franz Winter würdigte Meixners Leidenschaft für Gottesdienste, während Pfarrgemeinderatsvorsitzende Irene Cireddu die unvergesslichen Momente hervorhob, die Meixner der Gemeinde geschenkt hat.

Blasius Meixner wird nun viele dankbare Erinnerungen in der Gemeinde hinterlassen, und die Feier seines Lebenswerks wird für viele eine bleibende Inspiration sein. Seine Hingabe und sein unermüdlicher Glaube werden in den Herzen der Menschen, die ihm nahestanden, weiterleben.

Für die Dokumentation der Lebensgeschichten von Geistlichen wie Meixner gibt es das Pfarrerbuch, ein personengeschichtliches Nachschlagewerk, das biografische Informationen über alle Amtsinhaber enthält. Solche Nachschlagewerke haben eine lange Historie und dokumentieren die bedeutende Rolle der Pfarrer in der Gesellschaft, und bieten einen Einblick in deren Lebenswege und Dienstjahre. Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich in einem speziellen Pfarrerbuch.

Die Gemeinde wird ihm auch über seinen Tod hinaus dankbar bleiben für seinen tief verwurzelten Glauben, seine besonderen Leistungen und sein ganzes Lebenswerk.