Am Silvestertag 2025, im Alter von 97 Jahren, ist der Ruhestandspfarrer Blasius Meixner in Freystadt verstorben. Geboren in Mörsdorf, war er bis zu seinem Tod aktiv im Dienst und hinterlässt eine bedeutende Spur in der katholischen Gemeinschaft. Sein Wirken umspannt mehrere Jahrzehnte, in denen er das Leben seiner Gemeinde maßgeblich prägte.
Meixner war bekannt für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Leidenschaft für die Seelsorge. Ein denkwürdiges Ereignis, das seinen Einfluss dokumentiert, war das Festgottesdienst aus Anlass seines 60-jährigen Priesterjubiläums, welches in der Pfarrgemeinde St. Josef in Schwarzenbruck gefeiert wurde. Während dieser Feierlichkeit wurde Meixner von Pfarrer Harald Günthner und dem Altdorfer Pfarrer Albert Börschlein begleitet. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von den Chören der Gemeinde und den Kindergartenkindern, die mit Sonnenblumen tanzend zum Abschluss des Gottesdienstes beitrugen. Meixner selbst spendierte beim anschließenden Pfarrfest Eis für die Kinder, was sein offenes und herzliches Wesen widerspiegelt.
Ein Leben im Dienst der Gemeinde
Blasius Meixner wurde am 29. Juni 1956 im Eichstätter Dom geweiht. Zunächst wirkte er als Kaplan in Ingolstadt, bevor er 1964 als erster Pfarrer von Schwarzenbruck, nach der Erhebung zur Pfarrei, sein Amt antrat. In dieser Zeit konnte er wichtige Gemeinschaftsprojekte verwirklichen, darunter den Bau des Jugendheims 1966, eines Kindergartens 1972, sowie die Anschaffung einer neuen Orgel und den Bau einer Marienkapelle in Mimberg. Besonders betonte er die Bedeutung der Ökumene und die positiven Entwicklungen in der Gemeinde.
Sein Rentenabschluss war nicht nur ein persönliches Ende, sondern auch ein Rückblick auf ein gesamtes Leben im Dienst der Gemeinschaft. Für seinen unermüdlichen Einsatz erhielt Meixner zahlreiche Geschenke und Dankesworte von der Gemeinde, darunter eine Stola, eine Kerze, eine Bibel und Blumen. Die 2. Bürgermeisterin Jenny Nyenhuis würdigte in ihrer Ansprache die außergewöhnlichen Lebensleistungen Meixners, der auch aktiv an der Gründung der Tafel in Schwarzenbruck beteiligt war.
Würdigung und Hinterlassenschaft
Der Abschied von Blasius Meixner lässt nicht nur Trauer zurück, sondern auch ein ermutigendes Erbe. Ehemalige und aktuelle Mitglieder der Gemeinde erinnern sich an ihn als eine prägende Figur. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Irene Cireddu hob Meixners nachhaltige Auswirkungen auf die Gemeinde hervor. Auch der ehemalige evangelische Pfarrer Franz Winter würdigte Meixners unermüdliche Leidenschaft für die Gottesdienste und seine Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen.
Der Tod von Blasius Meixner markiert einen wichtigen Moment im Leben der katholischen Gemeinde. Sein Vermächtnis wird weiterhin in den Herzen der Menschen lebendig sein, und seine Taten werden als Inspiration dienen. Pfarrerbücher, wie im Detail beschrieben in Wikipedia, dokumentieren das Leben und Wirken von Geistlichen und werden auch weiterhin Menschen daran erinnern, wie Meixner unzählige Leben berührt hat.