Am vergangenen Samstag, dem 4. Oktober 2025, sorgte ein Hirsch an der Autobahneinfahrt Wassen UR für Aufregung. Die Kantonspolizei Uri wurde um kurz nach 8 Uhr über das Wildtier informiert, das sich auf der Autobahn verirrt hatte. Die Situation war so kritisch, dass sich eine Patrouille der Kantonspolizei zusammen mit Wildhütern an die Arbeit machte, das Tier zu lokalisieren und aus dem gefährlichen Bereich zu treiben.
Trotz mehrerer Versuche, den Hirsch in Sicherheit zu bringen, blieben diese Maßnahmen erfolglos. Die Präsenz des Hirsches führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, da die Sicherheit sowohl für das Tier als auch für die Verkehrsteilnehmer gefährdet war.
Akute Gefahr und Entscheidung zur Erlösung
Wegen der akuten Gefahr für die Verkehrssicherheit wurde schließlich um etwa 11.45 Uhr entschieden, das Wildtier zu erlösen. Diese Maßnahme wurde von der Wildhut ergriffen, um eine mögliche Gefahr für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer abzuwenden. In der Folge mussten die Ein- und Ausfahrten Wassen sowie der Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Nord kurzfristig gesperrt werden, um die Sicherheit der Autofahrer zu gewährleisten.
Die Kantonspolizei Uri hatte die Notwendigkeit dieser drastischen Entscheidung erkannt, da der Hirsch sich auf einem stark frequentierten Verkehrsweg befand. Diese Art von Vorfällen kann nicht nur das Tier in Gefahr bringen, sondern auch ernsthafte Risiken für die Verkehrssicherheit darstellen. Laut den Berichten von nau.ch und 20 Minuten sind solche Einsätze für die Behörden nicht neu, jedoch bleibt die Durchführung immer eine schwierige und bedauerliche Maßnahme.