Ab dem 16. Januar 2026 müssen Reisende im Nürnberger S-Bahn-Netz mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Grund dafür sind umfangreiche Bauarbeiten, die bis zum 31. Januar 2026 dauern werden. Diese Maßnahmen betreffen insbesondere die S-Bahn-Linien S 2 und S 3, welche auf den Strecken zwischen Nürnberg, Feucht, Altdorf und Neumarkt ausgesetzt werden. Wie NN.de berichtet, sind zahlreiche Stationen von den Einschränkungen betroffen, darunter Altdorf, Ludersheim und der Nürnberger Hauptbahnhof.
Pendler sollten sich auf Ausfälle und verminderte Frequenzen einstellen. An bestimmten Tagen werden Verbindungen auf der S3 in Richtung Neumarkt gänzlich eingestellt. Für diese Zeit wird ein Ersatzverkehr mit Bussen angeboten, jedoch wird empfohlen, sich vor der Fahrt auf den Plattformen bahn.de oder in der App DB Navigator über die aktuellen Fahrpläne zu informieren.
Zusätzliche Herausforderungen für Pendler
Diese neuen Einschränkungen setzen sich in einen bereits herausfordernden Kontext, denn seit dem 13. August 2025 müssen Pendler auf der S2 vermehrt mit längeren Reisezeiten rechnen. Laut Nordbayern.de verkehren die Züge aufgrund von Reparaturarbeiten in verminderter Geschwindigkeit. Die Bauarbeiten, die ursprünglich bis zum 25. August 2025 angesetzt waren, wurden mehrmals verlängert und verursachten Verspätungen von bis zu 15 Minuten. Ein 20-Minuten-Takt wurde auf einen 40-Minuten-Takt reduziert.
Für betroffene Strecken, wie die zwischen Nürnberg-Hauptbahnhof und Roth, wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Allerdings können Fahrräder aus Platzgründen nicht in die Busse mitgenommen werden.
Ersatzverkehr und wichtige Hinweise
Die Bauarbeiten betreffen auch den Abschnitt zwischen Nürnberg und Lauf, wo bis zum 15. September 2025 ebenfalls keine Züge verkehren. Laut Informationen von t-online.de wird hier ebenfalls ein Ersatzverkehr mit Bussen angeboten.
Fahrgäste werden dringend gebeten, sich vor Fahrtantritt über digitale Auskunftsmedien zu informieren, um etwaige kurzfristige Änderungen im Fahrplan zu vermeiden. Diese Behinderungen haben erhebliche Auswirkungen auf den Pendelverkehr in der Region und erfordern eine gute Planung seitens der Reisenden.