In Altdorf steht eine Bürgermeisterwahl an, die am 7. Februar 2026 mit einer Vielzahl an Herausforderungen und einem scharfen Wettkampf zwischen drei Kandidaten verbunden ist. Amtsinhaber Martin Tabor von der SPD sieht sich gegen zwei herausfordernde Mitbewerber konfrontiert: Marco Tobisch von der CSU und Hans-Dieter Pletz von den Grünen.
Die politischen Themen, die insbesondere die Wählerinnen und Wähler interessieren, umfassen die Gestaltung des Marktplatzes, die Verkehrsproblematik und den möglichen Neubau eines Sportgeländes für den TV Altdorf. Laut nn.de haben diese drei Anliegen hohe Priorität in den Gesprächen mit den Kandidaten.
Kandidaten im Fokus
Marco Tobisch, der von der Altdorfer CSU einstimmig als Bürgermeisterkandidat nominiert wurde, bringt eine fundierte berufliche Ausbildung mit. Er ist 45 Jahre alt, verheiratet und Vater eines vierjährigen Sohnes. Nach seinem Studium in Betriebswirtschaftslehre und Außenpolitik kehrte er nach Altdorf zurück, wo er aktuell als Leiter in der Verwaltung tätig ist. Tobisch betont die Dringlichkeit, dem zunehmenden Verkehr und den Infrastrukturanforderungen der Stadt zu begegnen. In seiner Bewerbungsrede stellte er die Unterstützung für eine Nordumgehung in den Vordergrund und kritisierte die derzeitige Sperrung des Marktplatzes, da diese die lokale Wirtschaft belaste. Zudem setzt er sich für den Erhalt des Altdorfer Krankenhauses ein und hebt die Notwendigkeit für finanzielle Stabilität der Stadt hervor, wie auf n-land.de detailliert beschrieben.
Hans-Dieter Pletz, der Kandidat der Grünen, lebt seit über 30 Jahren in Altdorf und ist seit 2020 im Stadtrat als Fraktionsvorsitzender aktiv. Pletz, der in einer Demokratie die Bürger stärker in politische Prozesse einbeziehen möchte, wurde einstimmig in einer gut besuchten Versammlung nominiert. Er ist überzeugt, dass nachhaltiges Handeln und der respektvolle Umgang mit Ressourcen entscheidend für die Zukunft der Stadt sind. Ähnlich wie Tobisch betont auch er die Wichtigkeit eines klaren, nachhaltigen Gesamtkonzepts für die Stadtentwicklung. Zudem plant er, den Austausch zwischen lokaler Wirtschaft und Landwirtschaft zu intensivieren, um ökologische und ökonomische Belange miteinander zu vereinen, wie es auf gruene-nuernberger-land.de beschrieben wird.
Martin Tabor als Amtsinhaber hat ebenfalls klare Vorstellungen und kämpft darum, seine Position zu verteidigen. Die kommenden Wochen bis zur Wahl versprechen, spannend zu werden. Solche Kommunalwahlen haben nicht nur Auswirkungen auf die lokale Politik, sondern auch auf das Leben der Bürger in Altdorf, die nun die Wahl zwischen drei unterschiedlichen politischen Visionen haben.