In den frühen Morgenstunden des 25. Oktober 2025 ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Aidlingen-Deufringen. Ein 37-jähriger Fahrer eines Fiats kollidierte gegen 00:10 Uhr mit einem geparkten Mercedes. Nach ersten Ermittlungen der Polizei ist davon auszugehen, dass Alkoholeinfluss die Unfallursache war, da der Fiat im Oberen Wengertweg nach links von der Fahrbahn abkam und sich um 90 Grad drehte, bevor er zum Stehen kam.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro. Das Fahrzeug des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen alarmierenden Wert von 2,6 Promille. In Deutschland gilt für Autofahrer, dass bereits ab einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 0,3 Promille die relative Fahruntüchtigkeit beginnt, während ab 1,1 Promille die absolute Fahruntüchtigkeit festzustellen ist. Derartige Werte ziehen schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich, wie ADAC berichtet.

Rechtliche Konsequenzen

<pDie Polizei beschlagnahmte den Führerschein des Fahrers, der zudem verpflichtet wurde, Blut zur genauen Analyse abzugeben. In Deutschland wird ein Verstoß gegen die Promillegrenze nicht nur mit einem Bußgeld, sondern auch mit Punkten in Flensburg und Fahrverboten geahndet. Bei einer BAK von 1,6 Promille ist beispielsweise die Teilnahme an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) zwingend vorgeschrieben. Im Fall des Fiat-Fahrers könnte er aufgrund seines hohen Alkoholwertes mit erheblichen Strafen rechnen.

Die Strafen variieren entsprechend der BAK und können bei einem ersten Verstoß zwischen 500 Euro Bußgeld und bis zu einem Monat Fahrverbot betragen, während bei einem erneut festgestellten Verstoß die Strafen erheblich steigen. So berichtet der Bußgeldkatalog, dass bei zwei vorherigen Alkoholverstößen das Bußgeld bis zu 1.500 Euro betragen kann.

Die Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss sind nicht zu unterschätzen. Alkoholisiert zu fahren, gefährdet nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch die anderer Verkehrsteilnehmer. Der Vorfall in Aidlingen-Deufringen ist ein eindringlicher Hinweis auf die Notwendigkeit, sich der Gefahren des Alkoholkonsums bewusst zu sein und möglichst darauf zu verzichten, sich ans Steuer zu setzen.