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Zwei russische Agenten bei Autobombenanschlag auf Melitopol „schwer verletzt“.

Berichten zufolge wurden am Freitag zwei russische Agenten bei einem Autobombenanschlag in der besetzten ukrainischen Stadt Melitopol angegriffen.

Mindestens zwei Menschen seien verletzt worden, als die Bombe im Stadtzentrum explodierte, sagte Vladimir Rogov, ein Beamter der russischen Besatzungsverwaltung. Videoaufnahmen vom Tatort zeigten das schwelende Wrack eines Fahrzeugs.

Die ukrainische Nachrichtenseite Ria-Melitopol berichtete, dass es sich bei den beiden Opfern um FSB-Agenten gehandelt habe, und sagte, beide seien schwer verletzt worden.

Ivan Fedorov, der im Exil lebende Bürgermeister von Melitopol, sagte, der SUV, der in die Luft gesprengt worden sei, sei einem ukrainischen Polizisten gestohlen worden.

Herr Fedorov sagte, das Auto sei von einem Einheimischen benutzt worden, der mit den Russen zusammengearbeitet habe und kürzlich zum Bezirkspolizeichef ernannt worden sei.

Die Explosion war der zweite Autobombenanschlag in der von Russland besetzten Südukraine innerhalb weniger Tage, nachdem der von Moskau ernannte Häuptling eines Dorfes in der Nähe von Cherson am Donnerstag starb, als das Fahrzeug, das ihn transportierte, explodierte. Lokale Beamte machten ukrainische Saboteure für den Angriff verantwortlich.

Melitopol bleibt eine der wenigen großen ukrainischen Städte, die noch unter russischer Kontrolle stehen, nachdem sich die Kreml-Truppen letzten Monat aus Cherson zurückgezogen haben.

Die Stadt, die an einer strategisch wichtigen Autobahn liegt, die die Krim mit der von Russland besetzten Südostukraine verbindet, hat sich als mögliches Ziel einer ukrainischen Gegenoffensive herausgestellt.

Herr Fedorov, der im Exil lebende Bürgermeister, sagte, dass seine Geheimdienste zeigten, dass Russland kürzlich die Zahl der in den umliegenden Dörfern stationierten Truppen erhöht habe. Er beschuldigte auch die russische Armee, die Anwohner daran gehindert zu haben, in von der Regierung kontrolliertes Gebiet zu gehen, und sie „wie Geiseln“ gehalten zu haben.

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„Teile der besetzten Region Saporischschja verwandeln sich in eine große Militärbasis“, sagte Herr Fedorov dem Fernsehsender 1+1.

Quelle: The Telegraph

Sophie Müller

Sophie Müller ist eine gebürtige Stuttgarterin und erfahrene Journalistin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Sie absolvierte ihr Studium der Journalistik und Betriebswirtschaft an der Universität Stuttgart und hat seitdem für mehrere renommierte Medienhäuser gearbeitet. Sophie ist Mitglied in der Deutschen Fachjournalisten-Assoziation und wurde für ihre eingehende Recherche und klare Sprache mehrmals ausgezeichnet. Ihre Artikel decken ein breites Spektrum an Themen ab, von der lokalen Wirtschaftsentwicklung bis hin zu globalen Finanztrends. Wenn sie nicht gerade schreibt oder recherchiert, genießt Sophie die vielfältigen kulturellen Angebote Stuttgarts und ist eine begeisterte Wanderin im Schwäbischen Wald.

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