Breisgau-HochschwarzwaldWirtschaft

Wirtschaftsförderung des Landkreises initiiert Wasserstoffplattform H2-Marktplatz für lokale Projekte

Neue Perspektiven für die regionale Wirtschaft: Wasserstoff als Schlüssel zur Energiewende

Die Wirtschaftsförderung im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald geht neue Wege, um die lokale Wirtschaft zu stärken und nachhaltige Projekte voranzutreiben. Mit der Einführung des „H2-Marktplatzes“ wird Wasserstoff aus erneuerbaren Energien in den Fokus gerückt. Dies soll nicht nur zu einer nachhaltigen Energieerzeugung beitragen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Region stärken.

Erfahrungsaustausch und Projektförderung

In einem ersten Schritt werden Unternehmen aktiv zu ihren Erfahrungen und Interessen im Bereich der Energietransformation befragt. Durch die Schaffung von Best Practice-Veranstaltungen im Breisgau und im Hochschwarzwald sollen Interessen gebündelt und konkrete Projektansätze entwickelt werden. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises wird diese Projekte begleiten und unterstützen, um eine nachhaltige Entwicklung in der Region zu fördern.

Eine Stimme für die Zukunft: Appell an die Landesregierung

Im Zuge der Initiative „LKBH2 – Zukunft Wasserstoff für den Landkreis“ haben die Landkreisspitzen gemeinsam ein Schreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann verfasst. In diesem fordern sie eine verbesserte Wasserstoffinfrastruktur sowie eine Förderung von Erzeugungsanlagen. Die Einbindung aller industrie­starken Regionen in die deutsche und europäische Wasserstoffinfrastruktur wird als essenziell für die Zukunftsfähigkeit des Südens Deutschlands betont. Die Regionen fordern verstärkte Aktivitäten seitens der Landesregierung, um die Bedürfnisse vor Ort angemessen zu berücksichtigen.

Die Schaffung einer soliden Grundlage für regionale Bedarfsermittlung, die Förderung dezentraler Erzeugungsanlagen im Wasserstoff­sektor und eine Überarbeitung der Pläne für das Wasser­stoff-Kern­netz sind entscheidende Schritte, um die Regionen zukunftsfähig zu machen. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises setzt sich aktiv für diese Maßnahmen ein, um eine nachhaltige Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit in der Region zu gewährleisten. (amo)

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NAG

Sophie Müller

Sophie Müller ist eine gebürtige Stuttgarterin und erfahrene Journalistin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Sie absolvierte ihr Studium der Journalistik und Betriebswirtschaft an der Universität Stuttgart und hat seitdem für mehrere renommierte Medienhäuser gearbeitet. Sophie ist Mitglied in der Deutschen Fachjournalisten-Assoziation und wurde für ihre eingehende Recherche und klare Sprache mehrmals ausgezeichnet. Ihre Artikel decken ein breites Spektrum an Themen ab, von der lokalen Wirtschaftsentwicklung bis hin zu globalen Finanztrends. Wenn sie nicht gerade schreibt oder recherchiert, genießt Sophie die vielfältigen kulturellen Angebote Stuttgarts und ist eine begeisterte Wanderin im Schwäbischen Wald.

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