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Wie Arbeitgeber „Benefits aus der Hölle“ vermeiden und bei Bewerbern wirklich punkten

Von üppigen Bürosnacks über flexible Arbeitszeiten bis hin zu unbegrenzten Urlaubstagen – die Liste der Annehmlichkeiten, die Mitarbeitenden derzeit geboten werden, scheint endlos. Doch welche Benefits kommen wirklich gut an und wie können Arbeitgeber diese bestmöglich an ihre Bewerber kommunizieren?

Laut einer aktuellen Pressemitteilung von Frank Plümer, Inhaber von PLÜCOM DIGITAL, sollten Arbeitgeber sicherstellen, dass ihre Benefits nicht nur attraktiv klingen, sondern auch von den Mitarbeitern als wertvoll angesehen werden. Nur so könne die Bindung ans Unternehmen langfristig erhöht werden. Eine falsche Kommunikation der Benefits könne sogar dazu führen, dass qualifizierte Kandidaten gegen eine Bewerbung entscheiden.

In der Pressemitteilung werden verschiedene Punkte genannt, die Arbeitgeber bei der Kommunikation von Benefits beachten sollten. So sollten nur Benefits hervorgehoben werden, die aus Sicht des Bewerbers relevant und attraktiv sind. Selbstverständliche oder banale Benefits sollten vermieden werden, da sie kein Interesse erzeugen und nicht vom Wettbewerb abheben. Als Beispiele werden „gute Auftragslage“, „pünktliche Gehaltszahlung“ und „tolle Entwicklungsperspektiven“ genannt. Solche Aussagen könnten dazu führen, dass qualifizierte Kandidaten sich gegen eine Bewerbung entscheiden, da sie eventuell Zweifel an der Kultur des Unternehmens haben.

Des Weiteren werden in der Pressemitteilung Benefits genannt, mit denen Arbeitgeber punkten können. An erster Stelle steht dabei ein attraktives Einkommen, gefolgt von attraktiven Lösungen bei den Arbeitszeiten und anderen Benefits. Auch ein attraktiver Standort kann ein Benefit sein, da Arbeitnehmer bereit sind, beim Gehalt Zugeständnisse zu machen, wenn sie dadurch ihren Arbeitsweg verkürzen können. Flexible Arbeitszeiten und eine 4-Tage-Woche stehen ebenfalls hoch im Kurs bei Bewerbern und Mitarbeitern. Weitere Benefits, die als ansprechend wahrgenommen werden, sind Home-Office, hauseigenes Catering, kostenlose Parkplätze, Job-Rad, eine Service-Station für Fahrräder inklusive Lademöglichkeiten, flexible Arbeitszeitgestaltung und ein Fitness-Abo. Ein weiteres Angebot, das von Mitarbeitenden als sehr wertvoll empfunden wird, ist ein externer Beratungsservice für soziale und psychische Problemlagen.

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Um eine effiziente Benefit-Strategie zu entwickeln, empfiehlt die Pressemitteilung die Nutzung einer Matrix-Analyse. Dabei sollten Kosten und Wirkungsgrad der Benefits berücksichtigt werden. Zusätzlich sollten die Bedürfnisse der Mitarbeitenden analysiert und eine Benefit-Strategie entwickelt werden, die auch wirtschaftlichen Erfordernissen gerecht wird. Im Idealfall können Mitarbeitende die Benefits aus einem Pool an Angeboten selbst aussuchen und bei Bedarf gegen andere Leistungen austauschen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass nicht alle Benefits gleichermaßen geeignet sind, um die Arbeitsplatzzufriedenheit und Bindung der Mitarbeiter zu steigern. Arbeitgeber sollten daher die Bedürfnisse ihrer jetzigen und zukünftigen Mitarbeiter analysieren und auf dieser Basis eine Benefit-Strategie entwickeln, die sowohl attraktiv als auch wirtschaftlich ist.

Informationen zur Firma PLÜCOM DIGITAL und zum Inhaber Frank Plümer sind ebenfalls in der Pressemitteilung enthalten. PLÜCOM DIGITAL ist auf Arbeitgeber-Marketing und digitales Recruiting spezialisiert und unterstützt Unternehmen im technischen und produzierenden Gewerbe dabei, zum nachgefragten Arbeitgeber zu werden.

In der folgenden Tabelle sind die genannten Benefits und deren Attraktivität für Bewerber zusammengefasst:

Benefit Attraktivität für Bewerber
Flexible Arbeitszeiten Hoch
4-Tage-Woche Hoch
Home-Office Hoch
Hauseigenes Catering Hoch
Kostenlose Parkplätze Hoch
Job-Rad Hoch
Service-Station für Fahrräder Hoch
Flexible Arbeitszeitgestaltung Hoch
Fitness-Abo Hoch
Externer Beratungsservice Hoch

Es wird empfohlen, dass Arbeitgeber bei der Kommunikation ihrer Benefits auf die Attraktivität für Bewerber achten und nur die Benefits hervorheben, die einen echten Mehrwert bieten und nicht als selbstverständlich angesehen werden. Eine individuell zugeschnittene Benefit-Strategie kann dabei helfen, die Bindung der Mitarbeitenden ans Unternehmen langfristig zu erhöhen.



Quelle: PLÜCOM DIGITAL / ots

Sophie Müller

Sophie Müller ist eine gebürtige Stuttgarterin und erfahrene Journalistin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Sie absolvierte ihr Studium der Journalistik und Betriebswirtschaft an der Universität Stuttgart und hat seitdem für mehrere renommierte Medienhäuser gearbeitet. Sophie ist Mitglied in der Deutschen Fachjournalisten-Assoziation und wurde für ihre eingehende Recherche und klare Sprache mehrmals ausgezeichnet. Ihre Artikel decken ein breites Spektrum an Themen ab, von der lokalen Wirtschaftsentwicklung bis hin zu globalen Finanztrends. Wenn sie nicht gerade schreibt oder recherchiert, genießt Sophie die vielfältigen kulturellen Angebote Stuttgarts und ist eine begeisterte Wanderin im Schwäbischen Wald.

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