Staatliches Forschungsprojekt "KliMEA"

Wasserstoff-Verbrennungsmotoren als nachhaltige Alternative für die Mobilitätswende

Nach Ansicht von Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut werden nachhaltige Wasserstoff-Verbrennungsmotoren eine große Rolle bei der Mobilitätswende spielen. Wasserstoff-Verbrennungsmotoren können beispielsweise in Nutzfahrzeugen eine Alternative darstellen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr leisten.

Wirtschaftsminister Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut tauschte sich am 20. September mit dem Lenkungskreis der Allianz Wasserstoff-Verbrennungsmotor über die Perspektive des Wasserstoff-Verbrennungsmotors aus. „Um eine klimaneutrale Mobilität erreichen zu können, müssen wir alle Potenziale berücksichtigen und nutzen. Die Landesregierung steht für einen technologieoffenen Weg“, sagte Hoffmeister-Kraut. Neben den Mitgliedern des Lenkungsausschusses waren die Landesbehörde e-mobil Baden-Württemberg (BW), das Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) BW, das IG Metall BW und Südwestmetall sowie die zum Austausch eingeladenen Landes-, Umwelt- und Verkehrsministerien.

Studie beleuchtet Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven

„Die Antriebstechnik schwerer Nutzfahrzeuge hat ein besonders hohes Potenzial, einen Beitrag zu leisten Klimaschutz im Verkehr “, sagte der Minister. Nutzfahrzeuge emittieren rund ein Drittel der Treibhausgase im innerdeutschen Verkehrssektor. Die meisten dieser Emissionen sind auf schwere Nutzfahrzeuge im Güterfernverkehr zurückzuführen. Basierend auf der im Juli 2021 veröffentlichten Studie der Landesagentur e-mobil BW “Systemvergleich zwischen Wasserstoff-Verbrennungsmotor und Brennstoffzelle in schweren Nutzfahrzeugen” (PDF) Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven sowie Herausforderungen und Handlungsbedarf wurden diskutiert.

Die Elektrifizierung von Antrieben ist ein wichtiger Baustein zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Verkehr. Bei schweren Nutzfahrzeugen auf langen Strecken stößt die Batterietechnik jedoch an ihre Grenzen. Neben dem Hybrid-Oberleitungs-Lkw Dabei wird der Brennstoffzellenantrieb vor allem von Wissenschaft und Industrie betrachtet und gefördert. “Wasserstoff-Verbrennungsmotoren können hier eine Alternative darstellen”, sagte der Minister. Neben schweren Nutzfahrzeugen kommen auch Schienenfahrzeuge und die Schifffahrt in Frage.

Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

„Wasserstoffbetriebene Motoren können einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes leisten, sofern die Wasserstoff das Ende regenerative Quellen stammt. Gerade in Anwendungen, bei denen die Elektrifizierung ökologisch, ökonomisch oder technisch ineffizient ist, kann der Wasserstoff-Verbrennungsmotor daher einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr leisten“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

In der Hydrogen Combustion Engine Alliance haben sich namhafte Player aus Baden-Württemberg zusammengeschlossen, um das Thema Wasserstoff-Verbrennungsmotor gemeinsam voranzutreiben und dessen Potenziale zu identifizieren und zu nutzen. Zu den Mitgliedern der Allianz zählen neben Unternehmen der Automobilzulieferindustrie auch Fahrzeughersteller, Anlagenbauer und Forschungsinstitute.

Ministerium für Umwelt, Klima und Energie: Wasserstoffwirtschaft

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Inspiriert von Landesregierung BW

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