Walker über die Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen

Walker über die Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen

Umweltministerin Thekla Walker zeigte sich schockiert und besorgt über die Sturmkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Jetzt gilt es, den Betroffenen zu helfen und ihnen beizustehen. Die Ereignisse zeigen auch, dass der Klimawandel zur Klimakatastrophe wird, wenn nicht schnell und massiv gegengesteuert wird.

„Es sind schreckliche Nachrichten und Bilder aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien und bei allen, die jetzt für die Rettung von Menschen kämpfen“, sagte Umweltministerin Thekla Walker. “Die Ereignisse sind umso schockierender, weil sie deutlich machen, wie verwundbar wir in Deutschland sind und wie trügerisch die Sicherheit ist, in der wir uns oft zu befinden glauben.”

Der Punkt ist jetzt helfen und den Betroffenen beizustehen, sagte Walker. Solidarität, Mitgefühl und konkrete Unterstützung sind gefragt. Aber wir müssen auch zugeben, dass diese Katastrophe eine weitere Warnung ist: „Die Klimawandel wird hier in der Mitte Deutschlands zur Klimakatastrophe, wenn wir nicht schnell und massiv gegensteuern. Einerseits mit Vorsichtsmaßnahmen und Schutzmaßnahmen, andererseits mit konsequentem Klimaschutz. “

Förderangebote mehr als verdreifacht

Walker forderte die Kommunen in Baden-Württemberg auf, sich intensiver mit den Gefahren von Hochwasser und Starkregen zu befassen und die zahlreichen Förder- und Förderangebote des Landes für diese Gebiete zu nutzen.
In den letzten 10 Jahren hat das Land seine Mittel für Hochwasserschutzmaßnahmen in den Staatsgewässern (Gewässer erster Ordnung) mehr als verdreifacht. 2011 waren es rund 19 Millionen Euro, in diesem Jahr sind es über 66 Millionen Euro.

Darüber hinaus beteiligt sich das Land an investiven Hochwasserschutzmaßnahmen in den Kommunen, wie dem Bau von Hochwasserrückhaltebecken, sowie an Flussgebietsuntersuchungen und Konzepten zum Wassermanagement bei Starkregenereignissen mit bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten .
Darüber hinaus bietet das Land auf verschiedenen Portalen umfangreiches Informations- und Kartenmaterial an, um Kommunen, Unternehmen und Bürger über Risiken zu informieren und frühzeitig vor Hochwasserereignissen warnen zu können.

Vielfältige Informationsmöglichkeiten

Detaillierte Informationen zu den Aktivitäten des Landes in den Bereichen Hochwasserschutz und Starkregenrisikomanagement sowie die aktuelle Situation erhalten Sie über das Portal Hochwasserrisikomanagement in Baden-Württemberg.

in dem Leitlinie „Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-Württemberg“ die Gemeinden werden bei der Planung, Erstellung und Umsetzung eines auf ihr Gebiet angepassten Starkregenrisikovorsorgekonzepts unterstützt.

Die Richtlinie “Strategie zur Reduzierung von Hochwasserrisiken in Baden-Württemberg” (PDF) wurde 2014 überarbeitet und mit den Anforderungen der europäischen Hochwasserrisikomanagementrichtlinie (HWRM-RL) synchronisiert.

Mit dem Hochwassergefahrenkarten Auf knapp 12.000 Wasserkilometern stehen wichtige Informationen für die Öffentlichkeit und die Verwaltung zur Verfügung. Die Karten zeigen die Überschwemmungsgebiete und Überschwemmungstiefen für drei verschiedene Hochwasserszenarien (ein häufiges und ein mittleres Ereignis sowie ein Extremereignis).

Das Hochwasservorhersagezentrum das Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg liefert Messwerte zu aktuellen Wasserständen und Abflüssen, veröffentlicht Statusberichte und erstellt Prognosen für den Hochwasserverlauf.

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Inspiriert von Landesregierung BW

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