Soziales

Wählen gehen für Demokratie und Menschenwürde: Ein starkes Signal gegen Hass und Gewalt

Am 9. Juni 2024 finden in Deutschland die Europa- und Kommunalwahlen statt. In einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung rufen die Beauftragten der Belange von Menschen mit Behinderungen von Bund und Ländern dazu auf, an den Wahlen teilzunehmen, um ein deutliches Zeichen für Demokratie und Menschenwürde zu setzen und sich gegen Hass, Hetze und Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen zu positionieren.

In ihrem Appell betonen die Beauftragten die Bedeutung der demokratischen Grundwerte und den Schutz der Menschenwürde, wie sie auch in Artikel 3 Absatz 3 Satz 2 des Grundgesetzes verankert sind: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ Es wird darauf hingewiesen, dass Hass, Hetze und Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen zunehmen und dass es wichtig ist, diesen Entwicklungen entschlossen entgegenzutreten.

Die Wahlen am 9. Juni fallen zeitlich mit dem 75. Geburtstag unserer Verfassung und dem 30-jährigen Jubiläum von Artikel 3 Absatz 3 Satz 2 des Grundgesetzes zusammen. Dies bietet den Wählern die Möglichkeit, ihre Verbundenheit mit den demokratischen Grundwerten und ihre Ablehnung von Diskriminierung und Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen zum Ausdruck zu bringen.

Die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern appellieren an die Wähler, ihre Stimme zu nutzen und bei der Wahl darauf zu achten, welches Menschen- und Wertebild die Parteien vertreten. Gleichzeitig wurden Erklärvideos zur Kommunal- und Europawahl veröffentlicht, um Menschen mit Behinderungen bei der Teilnahme an den Wahlen zu unterstützen.

Die Teilnahme an den Europawahlen und den Kommunalwahlen am 9. Juni 2024 bietet den Wählern die Möglichkeit, sich aktiv für Demokratie und Menschenwürde einzusetzen und ein Zeichen gegen Hass, Hetze und Gewalt zu setzen. Es liegt an jedem Einzelnen, mit seiner Stimme eine positive Veränderung zu bewirken und für eine inklusive und demokratische Gesellschaft einzutreten.

Siehe auch  Zwischenbilanz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Alexander Schneider

Alexander Schneider ist ein erfahrener Journalist aus Stuttgart, der sich auf Politik und Wirtschaft spezialisiert hat. Er hat Politikwissenschaften und Betriebswirtschaft an der Universität Hohenheim studiert und ist seitdem als Autor und Analyst für verschiedene regionale und überregionale Medien tätig. Alexander ist Mitglied des Verbands der Wirtschaftsjournalisten und hat bereits mehrere Auszeichnungen für seine tiefgründigen Analysen und investigativen Recherchen erhalten. In seiner Freizeit engagiert er sich in lokalen politischen Initiativen und ist ein begeisterter Anhänger des VfB Stuttgart.

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