Land erweitert die Hilfe für Sportvereine, Schullager und kirchliche Ausbildung

Vorsichtige Öffnungen auch im Sport

Auch die geänderte Corona-Verordnung des Landes sieht ab dem 7. Juni verschiedene Öffnungsschritte für den Bereich Sport vor. Die niedrigen Inzidenzzahlen ermöglichen es, sich weiter zu öffnen und mehr Bewegung zu ermöglichen.

Gestern, 3. Juni 2021, hat die Landesregierung die Änderung der Corona-Verordnung verkündet. Die meisten Änderungen treten am Montag, 7. Juni 2021, in Kraft. Sie sehen auch unterschiedliche Öffnungsschritte für den Bereich Sport vor: Je nach Entwicklung der Infektionssituation Schritt für Schritt wird die Anzahl der Aktivitäten, die Art der sportlichen Betätigung oder die Anzahl der Zuschauer bei Wettkampfveranstaltungen gelockert. Neben den Wettkampfveranstaltungen des Spitzen- und Spitzensports sind nun auch Wettkämpfe im Bereich des Breitensports zulässig.

Schritt für Schritt mehr Entspannung

In der Öffnungsstufe 1, also bei einer Inzidenz von weniger als 100, ist beispielsweise Outdoor-, berührungsloser Breiten- und Breitensport mit bis zu 20 aktiven Teilnehmern erlaubt. Mit Öffnungsebene 2 erhöht sich die Personenzahl, eine Begrenzung erfolgt durch die Angabe von 20 qm pro Person. In der Eröffnungsebene 3 werden nur 10 Quadratmeter pro Person benötigt, auch berührungslose Sportarten wie Ringen oder Judo sind erlaubt.

Gleichzeitig werden immer mehr Zuschauer an Wettkämpfen und Wettkämpfen teilnehmen dürfen. Bei 100 Personen bei Open-Air-Wettkämpfen auf der Eröffnungsebene 1 erhöht sich die Zahl auf 250 Personen im Freien und 100 in geschlossenen Räumen auf der Eröffnungsebene 2. Und in der Eröffnungsebene 3 können 500 Zuschauer Outdoor-Wettbewerbe besuchen, 250 in den Hallen.

Weitere Lockerungen gibt es, wenn eine Stadt oder ein Landkreis den Schwellenwert 35 unterschreitet. Beim Sport im Freien muss dann kein Test vorgelegt werden. Unter freiem Himmel sind dann bis zu 750 Zuschauer für Wettkampfveranstaltungen im Breiten-, Spitzen- und Profisport zugelassen. „Die geringen Inzidenzzahlen erlauben uns, uns weiter zu öffnen und mehr Sport zu ermöglichen, worüber ich als Sportministerin sehr froh bin“, sagt Sportministerin Theresa Schopper. Dennoch muss man vorsichtig vorgehen und auch die Eröffnungsschritte absichern, um keinen Anstieg der Inzidenzzahlen zu riskieren.

Beweiserleichterung für Studierende im Vereinssport

Weitere Neuregelungen betreffen auch die Nachweispflicht für Schüler, die die Angebote der Vereine in Anspruch nehmen wollen. Bisher mussten sie jeden Besuch nachweisen. Zukünftig reicht es aus, wenn sie den von der Schule beglaubigten Negativtest vorlegen. Dieses Zertifikat ist 60 Stunden gültig. Mit den zwei von den Schulen angebotenen Tests pro Woche ist es dann möglich, die Angebote der Vereine fünf Tage lang ohne weitere Tests zu nutzen. Dies erleichtert es Vereinen auch, Sport für Kinder und Jugendliche zu organisieren.

„In den letzten Tagen gab es viel Kritik an den Regelungen. In der Corona-Verordnung haben wir nun deutliche Vereinfachungen für die Vereine vorgenommen, die dazu beitragen sollen, möglichst viel Sport im Breitensport anzubieten. Trotzdem bitte ich um Verständnis, dass wir auch angesichts sinkender Inzidenzzahlen mit Vorsicht und Vorsicht öffnen und nicht alle Vorsichtsmaßnahmen über Bord werfen können“, erklärt der Sportminister.

Das Ministerium für Kultur, Jugend und Sport wird es in den nächsten Tagen auch sein Corona-Verordnung Sport anpassen und mit den entsprechenden Vorschriften veröffentlichen.

Kultusministerium: Inzidenzabhängige Öffnungsschritte – Regelungen für den Sport ab 7. Juni 2021 (PDF)

Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg

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