Bürgerbeteiligung

Vorbereitungen für den 74. Deutschen Juristentag in Stuttgart laufen auf Hochtouren.

Der 74. Deutsche Juristentag steht an und findet vom 25. bis 27. September 2024 im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle in Stuttgart statt. Mit mehr als 2.000 erwarteten Teilnehmern aus Justiz, Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Anwaltschaft und Wirtschaft verspricht der Kongress, die aktuellen und zentralen Themen des Rechts zu diskutieren.

Der Vorsitzende des Stuttgarter Ortsausschusses, Präsident des Verfassungsgerichtshofs Prof. Dr. Malte Graßhof, hat gemeinsam mit dem Deutschen Juristentag e.V. die sechs Kernthemen des Kongresses bekannt gegeben. Diese umfassen unter anderem die Optimierung des Zivilprozesses, den Schutz der Arbeits- und Sozialversicherungsrechte in einer gewandelten Arbeitswelt und die Frage nach angemessenem Schutz der Persönlichkeitsrechte beim Zugriff auf Datenträger wie Handys und Laptops. Ebenso sollen gesetzgeberische Maßnahmen im Gesellschaftsrecht diskutiert werden, um Klimaschutzmaßnahmen von Unternehmen zu fördern, sowie die Reaktion des Staates auf künftige Krisen und die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Zeiten digitaler Kommunikationskultur.

Die Themen werden von renommierten Experten vorbereitet und versprechen eine spannende und gehaltvolle Diskussion. Auch das Rahmenprogramm des Juristentags steht bereits fest und beinhaltet Events wie ein Festkonzert, die Juristennacht, Jura Slam sowie die Law & Order-Party. Prof. Dr. Malte Graßhof betont die Vielfalt und Kreativität Stuttgarts als Landeshauptstadt, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Juristentags kennenlernen werden.

Der Deutsche Juristentag ist der größte und traditionsreichste rechtspolitische Kongress in Europa mit regelmäßig über 2.000 Teilnehmenden. Sein Ziel ist es, als unabhängiges Sprachrohr aller Juristinnen und Juristen, das Recht maßgeblich mitzugestalten. Nach 18 Jahren macht der Juristentag wieder Station in Baden-Württemberg/Stuttgart.

Die Erörterung der Kernthemen des 74. Deutschen Juristentags könnte Auswirkungen auf rechtspolitische Entscheidungen und Handlungen in der Zukunft haben. Die Diskussion über den Schutz von Persönlichkeitsrechten in Bezug auf Datenträgerzugriffe sowie gesetzgeberische Maßnahmen im Gesellschaftsrecht zur Förderung von Klimaschutzbemühungen von Unternehmen könnten dazu führen, dass entsprechende Gesetze neu überdacht und verabschiedet werden. Ebenso könnte die Diskussion über die Reaktion des Staates auf künftige Krisen und die effektive Verteilung finanzieller Hilfen dazu beitragen, Maßnahmen und Richtlinien zu entwickeln, die in zukünftigen Krisensituationen effizienter und bedarfsgerechter handeln.

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Alexander Schneider

Alexander Schneider ist ein erfahrener Journalist aus Stuttgart, der sich auf Politik und Wirtschaft spezialisiert hat. Er hat Politikwissenschaften und Betriebswirtschaft an der Universität Hohenheim studiert und ist seitdem als Autor und Analyst für verschiedene regionale und überregionale Medien tätig. Alexander ist Mitglied des Verbands der Wirtschaftsjournalisten und hat bereits mehrere Auszeichnungen für seine tiefgründigen Analysen und investigativen Recherchen erhalten. In seiner Freizeit engagiert er sich in lokalen politischen Initiativen und ist ein begeisterter Anhänger des VfB Stuttgart.

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