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VfB kämpft nach Mainz-Unentschieden: „Wir müssen uns belohnen“

Beim Spiel des VfB Stuttgart gegen Mainz 05 endete es unentschieden. Trainer Bruno Labbadia kam zurück und die Mannschaft zeigte eine ansprechende Leistung. Sie hatten viele Chancen, aber konnten sie nicht nutzen. Labbadia war zufrieden mit der Einstellung und forderte sie auf, den Siegeswillen mitzunehmen und auf dieselbe Weise weiter zu arbeiten.

Samstag, 17:26 Uhr in der Stuttgart Arena. Bruna Labbadia steht von seiner Bank auf, klatscht mit seinen Co-Trainern und Betreuern ab und rennt auf den Platz zu seinem Team. Keine große Erleichterung, keine emotionale Befreiung, wie beim zwischenzeitlichen 1:0-Torjubel – aber auch kein Frust, keine Enttäuschung. Offensichtlich eine typische Reaktion nach einem Unentschieden, aber der VfB tut sich schwer.

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Fußball | Bundesliga
Der VfB wird gegen Mainz nicht mit Labbadias Comeback belohnt

Am 16. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat der VfB Stuttgart gegen Mainz 05 unentschieden gespielt. Als Trainer Bruno Labbadia zurückkam, präsentierte sich der VfB gut, steht aber immer noch auf dem Abstiegsplatz.

Labbadia analysiert sachlich

„Das muss man akzeptieren“, analysiert der Cheftrainer bei seiner Rückkehr an den Neckar das 1:1 gegen Mainz 05 und ergänzt: „Wichtiger ist für mich heute, dass ich gesehen habe, dass eine Mannschaft das unbedingt gewinnen musste. Und wir müssen weitermachen.“ Tatsächlich zeigten die Schwaben im zweiten Durchgang eine sehr ansprechende Leistung und konnten sich einige hochkarätige Chancen herausspielen.

Waldemar Anton kritisierte die Chancenauswertung

Verteidiger Waldemar Anton fand deutlich kritischere Worte für die Leistung der Roten: „Wir haben heute ganz klar einen Sieg verdient. Wir haben einfach nicht ins Tor getroffen. Wenn man so viele Chancen hat, will man gewinnen, man muss gewinnen.“ Die Schwaben hatten immer die Chance auf den Siegtreffer. Tiago Tomas verfehlte kurz nach Wiederanpfiff knapp (48.). Serhou Guirassy verpasste den Ball in aussichtsreicher Position zunächst nicht richtig (55.) und scheiterte wenig später an der Latte (60.). Und auch Josha Vagnoman brachte den Ball aus wenigen Metern nicht über die Mainzer Torlinie. Auch Mainz-Trainer Bo Svensson sah den VfB in der Halbzeit überlegen: „Stuttgart war klar besser und wir hatten Glück, dass wir nicht verloren haben“, sagte der Gasttrainer nach dem Spiel.

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Florian Müller sieht die richtige Basis für die Zukunft

VfB-Torhüter Florian Müller war sich bei der Chancenverwertung mit seinem Teamkollegen Anton einig: „Wir müssen uns für unsere Chancen belohnen. Wir wollten gewinnen.“ An der Einstellung lag es nicht. „Man hat gesehen, dass wir kämpfen wollten. Das ist die Basis, die wir brauchen“, so Müller weiter. Das sah auch Labbadia so: „Für mich ist heute wichtiger, dass ich eine Mannschaft gesehen habe, die das unbedingt gewinnen wollte. Und wir müssen weitermachen.“

Kritische Fan-Stimmen nach dem Spiel

Weniger zufrieden waren die VfB-Fans rund um die Stuttgarter Arena nach dem Spiel: „Mir fehlt einfach der Wille. Der Wille unserer Mannschaft: Wir wollen dieses Spiel gewinnen“, analysierte Andrea Künstle, die seit über 40 beim VfB ist Jahre kommt.

Den Siegeswillen will Labbadia mitnehmen

Unter der Woche hatte VfB-Trainer Labbadia den Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga bereits als „Marathon“ bezeichnet. Die selbstkritische Analyse macht ihm Mut: „Ich fand es gut, dass die Mannschaft nicht zufrieden war, weil sie selbst gemerkt haben, dass wir unter Druck stehen. Und genau das sollten sie mitnehmen. Sie sollten den Siegeswillen mitnehmen.“ sie und arbeiten auf die gleiche Weise weiter.“ Sollte der VfB seinen Marathon erfolgreich beenden können, wird es sicherlich noch viele emotionale Jubelszenen aus Labbadia geben.

Quelle: SWR – VfB kämpft nach Mainz-Unentschieden: „Wir müssen uns belohnen“

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