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Veranstaltungsreihe „Jugend im ländlichen Raum: Aufwachsen – Mitgestalten – Leben“ startet

Die junge Generation leistet durch ihr Engagement und ihre Motivation, ihren Lebensraum aktiv mitzugestalten, einen wertvollen Beitrag zur Lebensqualität auf dem Land. Um dieses Potenzial zu nutzen und Lösungen für ein attraktives Leben auf dem Land zu entwickeln, lädt die Veranstaltungsreihe „Jugend im ländlichen Raum: Aufwachsen – Mitgestalten – Leben“ zum Austausch ein.

„Die Frage, ob junge Menschen auf dem Land bleiben oder dorthin zurückkehren wollen, ist eine zentrale Frage, wenn es um die Zukunft unserer ländlichen Räume geht. Also ich bin froh, dass mit dem Studie „Jugend im ländlichen Baden-Württemberg“ (PDF) erstmals liegt eine repräsentative Erhebung zu den Bedürfnissen und Perspektiven der jungen Generation im ländlichen Raum vor. Die Ergebnisse dieser Jugendstudie bieten eine gute Grundlage, um jugendgerechte Lösungen für ein attraktives Leben auf dem Land zu entwickeln“, sagte die Ministerin für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter HukIm Rahmen des Online-Veranstaltung „Jugend im ländlichen Raum: Aufwachsen – Mitgestalten – Leben“.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Ergebnisse der Jugendstudie vorgestellt, von vier Jugendlichen in Statements kommentiert und gemeinsam mit Vertretern der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung Baden-Württemberg e. V., der Landesjugendring Baden-Württemberg e. V., dem Gemeinderat Baden-Württemberg und dem Kreistag Baden-Württemberg.

„Besonders beeindruckt bin ich von der großen Energie der jungen Leute. Sie wollen ihr Umfeld aktiv mitgestalten und sich an einem jugendfreundlichen und nachhaltigen ländlichen Raum beteiligen. Auch in der Studie gaben 39 Prozent der befragten Jugendlichen im ländlichen Raum an, sich ehrenamtlich zu engagieren. In urbanen Regionen sind es nur 30 Prozent. Die junge Generation leistet damit einen wesentlichen und wertvollen Beitrag zur Lebensqualität auf dem Land. Dieser Beitrag muss nicht nur ernst genommen und gehört werden, sondern auch aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden werden“, betonte Minister Peter Hauk.

Heimatstadt mit allen Generationen gestalten

Das Online-Event war der Auftakt einer Veranstaltungsreihe, die die Studienergebnisse mit den Schwerpunkten Mobilität, Lebensqualität und Engagement präsentierte, anschauliche Praxisbeispiele für Jugendprojekte vorstellte und zum Austausch einlud. „Solche Online-Veranstaltungen bieten einen direkten Draht zu Vertretern aus lokaler Politik, Verwaltung oder Verbänden. Einfach registrieren und einloggen – einfacher kann man kaum seine eigene Stimme einbringen“, appellierte Minister Peter Hauk an die Jugend, sich weiter zu engagieren und warb für die Veranstaltungsreihe.

„Junge Stimmen müssen heute ernst genommen und aktiv eingebunden werden. Ich habe mich schon als junger Mensch in der Kommunalpolitik engagiert und schon damals war es nicht immer einfach. Allerdings gibt es nichts Schöneres, als die Heimatstadt zu gestalten. Das geht aber nur gemeinsam mit allen Generationen“, sagte Minister Peter Hauk.

Die Studie „Jugend im ländlichen Baden-Württemberg“ wurde von August 2020 bis Dezember 2021 von der Jugendstiftung Baden-Württemberg im Auftrag des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz durchgeführt. Zielgruppe der Befragung sind junge Menschen zwischen 12 und 18 Jahren, die sowohl im ländlichen als auch im städtischen Raum leben, um die Ergebnisse vergleichen zu können. Schwerpunktthemen sind Mobilität, Lebensqualität am Wohnort, Engagement und Zukunftsideen.

Jugendstiftung Baden-Württemberg: Jugend im ländlichen Raum

Jugendstiftung Baden-Württemberg: Aktuelles

Jugendstiftung Baden-Württemberg: Jugendstudie im ländlichen Raum Baden-Württemberg (PDF)

Inspiriert von Landesregierung BW

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