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„Traditionelle Mühlen: Orte des regionalen Genusses und Handwerks“

Am 20. Mai öffnen zahlreiche Mühlen zum Deutschen Mühlentag und lassen Einblicke in traditionelle Handwerkskunst und regionale Spezialitäten zu. Dieser Tag soll zu einer Renaissance von traditionellen Produkten in einer globalisierten Welt beitragen. Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, betont die Bedeutung von Mühlen als Orte, an denen Qualität und Geschmack im Vordergrund stehen. Besucher haben die Möglichkeit, regionale Spezialitäten zu entdecken, die das Genießerland Baden-Württemberg zu bieten hat.

In Baden-Württemberg sind Mühlen seit der Römerzeit verankert und zählen zu den ältesten Kulturtechniken. Heutzutage haben sich viele Mühlen zu modernen Lebensmittelunternehmen entwickelt, die den Besuchern ein breites gastronomisches und touristisches Angebot bieten. Viele Mühlen nutzen immer noch die Wasserkraft als Energiequelle, vor allem in Landschaften, die von Wassermühlen geprägt sind.

Das Qualitätszeichen Baden-Württemberg und das Biozeichen Baden-Württemberg garantieren geprüfte Lebensmittelqualität mit Herkunftsnachweis. Diese Programme sind von der EU-Kommission notifiziert und erfüllen die Anforderungen der Europäischen Union für staatlich getragene regionale Qualitätsprogramme.

Die Kooperation der „Schmeck den Süden“-Gastronomen unterstützt die heimische Gastronomie im Umgang mit regionalen Produkten und dient der Qualitätssicherung. Die „Schmeck den Süden“-Betriebe werden in drei Kategorien eingeteilt und durch den Genussführer können interessierte Besucher alle teilnehmenden gastronomischen Betriebe finden.

Der Deutsche Mühlentag am 20. Mai 2024 bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Bedeutung von Mühlen als Orte des regionalen Genusses zu erleben und zu würdigen. Besucher können eine Vielfalt an hochwertigen Produkten entdecken, die nach traditionellen Handwerksprinzipien und mit großer Sorgfalt hergestellt werden. Es ist eine Gelegenheit, die Verbundenheit mit der Heimatkultur und der regionalen Lebensmittelproduktion zu stärken.

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Alexander Schneider

Alexander Schneider ist ein erfahrener Journalist aus Stuttgart, der sich auf Politik und Wirtschaft spezialisiert hat. Er hat Politikwissenschaften und Betriebswirtschaft an der Universität Hohenheim studiert und ist seitdem als Autor und Analyst für verschiedene regionale und überregionale Medien tätig. Alexander ist Mitglied des Verbands der Wirtschaftsjournalisten und hat bereits mehrere Auszeichnungen für seine tiefgründigen Analysen und investigativen Recherchen erhalten. In seiner Freizeit engagiert er sich in lokalen politischen Initiativen und ist ein begeisterter Anhänger des VfB Stuttgart.

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