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Terminabsage: Die Kinderklinik Olgäle in Stuttgart verschiebt Behandlungen

Patienten im Stuttgarter Olgahospital – kurz „Olgäle“ – müssen sich derzeit darauf einstellen, dass Behandlungen in einzelnen Abteilungen verschoben oder abgesagt werden. Gründe für die Engpässe sind ungewöhnlich viele Atemwegsinfekte und Engpässe in der Praxis der Kinderärzte. Das erklärte eine Sprecherin des Stuttgarter Klinikums auf SWR-Anfrage.

Krankheitsfälle und Corona beeinträchtigen den Klinikbetrieb in Olgäle

Allein die Besuche in der Notaufnahme seien in diesem Jahr auf Rekordniveau: Bis Ende des Jahres werde die 40.000-Behandlungs-Marke geknackt. Zudem fällt Personal aus – krankheitsbedingt ebenso wie aufgrund von Trennungspflichten im Zusammenhang mit Corona. All dies führe derzeit zu den Einschränkungen im Klinikbetrieb, so die Sprecherin weiter. Das Olgahospital ist nach eigenen Angaben Deutschlands größte Kinderklinik.

Das Klinikum Stuttgart will Probleme mit mehr Personal lösen

Die Olgäle bemühen sich, den Engpässen entgegenzuwirken. Trotz Corona wurde die Zahl der examinierten Pflegekräfte im gesamten Klinikum Stuttgart um rund sieben Prozent im Vergleich zum Personalbestand vor der Pandemie erhöht. Diese Zahl der Ausbildungsplätze wurde auf über 1.000 Stellen ausgebaut. Die Nachfrage sei groß, sagte die Sprecherin. Die Klinik bietet Mitarbeitern übertarifliche Gehälter und Benefits wie Mitarbeiterwohnungen, Jobtickets, Sportmöglichkeiten und Stipendien.

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