In einem kreativen Akt haben die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Wangen ihr Talent unter Beweis gestellt. Eine Ausstellung, die 25 Kunstwerke zeigt, ist seit kurzem im Westallgäu-Klinikum Wangen zu sehen. Die Schülerinnen und Schüler der fünften bis zehnten Klassen präsentieren eine vielfältige Sammlung, die sowohl Bleistiftzeichnungen als auch Aquarelle, Sonnendrucke und Streetart umfasst. Besonders auffällig sind einige der ungewöhnlichen Motive, wie etwa ein Mini-Snowboardfahrer in einem Mehlsack oder eine aufgerichtete Schlange, die ein Gummiboot bedroht – die Schlange besteht dabei aus einem Schnürsenkel.

Der Stolz der Lehrer:innen ist groß. Lina Vazquez Linares, Tina Häberlein-Psenner und Marco Pilz zeigen sich begeistert von der Motivation und dem Engagement ihrer Schüler. Diese Kunstwerke sollen nicht nur die Station der Unfallchirurgie und Orthopädie verschönern, sondern auch dazu beitragen, dass sich Patienten, Besucher und Mitarbeitende des Klinikums wohlfühlen. Sarah Huber, Leiterin Pflege- und Prozessmanagement, äußert sich positiv über die Werke und deren Wirkung im Klinikum.

Kunst und Menschlichkeit vereinen

Die Ausstellung bleibt bis zum Jahresende bestehen und wird danach von neuen Arbeiten der Grundschulklassen abgelöst. Die Schüler, die stellvertretend für ihre Klassen die Kunstwerke präsentieren, sind Heidi Brucke, Meilin Chiv, Lion Bodler und Maximilian Hirschle. Theresa Hess, Theorie- und Praxislehrerin an der Pflegeschule Wangen, betont die Wichtigkeit von Praktika und Freiwilligen Sozialen Jahren für die Schüler. Die Verbindung von Professionalität, technischer Expertise, Wissenschaft und Menschlichkeit in der Pflege steht dabei im Vordergrund.

Die Engagements der Schüler im Klinsikum sind ein bemerkenswertes Beispiel für die gesellschaftliche Verantwortung junger Menschen. „Die Schüler haben mit Begeisterung und Motivation an den Kunstwerken gearbeitet“, so die Lehrkräfte. Diese kreative Initiative bringt nicht nur einen frischen Wind in das Klinikum, sondern fördert auch die soziale Interaktion und das Wohlbefinden aller Beteiligten.

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