Eine DER größten Baustellen Deutschlands, Stuttgart 21, versinkt weiterhin im Sumpf der Verzögerungen! Unglaublich, aber wahr: Der neue Tiefbahnhof, der wie ein Lichtblick in der Dunkelheit der Stuttgarter Verkehrsinfrastruktur erscheinen sollte, wird nun erst Ende 2026 in Betrieb genommen. [telepolis] berichtet, dass sich die Teilfertigstellung nun auf 2027 verschiebt! Was für ein Schock für die Autofahrer und Pendler, die auf diesen bahnbrechenden Fortschritt gehofft hatten!
Die Fahrgäste müssen sich bis Juli 2027 gedulden, bis Teile des Regionalverkehrs den alten Kopfbahnhof endgültig verlassen können. STUTTGARTER, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Sie dürfen noch bis weit in die Zukunft in einem retrograden Bahnhof verweilen, während sich das Projekt wie ein Krebsgeschwür ausbreitet – die Vollinbetriebnahme kann sich nun bis nach November 2027 hinziehen!
Ein finanzielles Debakel ohne Ende!
Die Kosten des Projekts explodieren ins Astronomische: Von ursprünglich 4,5 Milliarden Euro wird jetzt mit über 11,3 Milliarden Euro gerechnet! Diese exorbitante Steigerung ist nicht nur ein finanzieller Albtraum; sie sorgt auch für kalte Schauer bei den Steuerzahlern. Was bleibt von unserem hart erarbeiteten Geld, wenn die Stadt Stuttgart und die Landesregierung sich weigern, die Mehrkosten zu übernehmen?
Die ethischen und finanziellen Dilemmata sind gewaltig. Der ursprüngliche Finanzierungsvertrag aus dem Jahr 2009 schien noch realistisch, aber seitdem hat sich alles ins Gegenteil verwandelt. [zeit.de] erläutert den erschreckenden Verlauf der Kostensteigerungen, die bereits 1995 mit veranschlagten 4,9 Milliarden Mark (umgerechnet etwa 2,5 Milliarden Euro) begannen und mittlerweile das gesamte Projekt zu einem monumentalen finanziellen Desaster gemacht haben – und das alles, während Stuttgart weiterhin von Staus und verzweifelter Mobilität geplagt wird!
Der endlose Kampf um die Inbetriebnahme
Die Verdrängung des alten Kopfbahnhofs unter die Erde sollte eine Revolution für Stuttgart bringen. Stattdessen bringt es nur schlaflose Nächte, während die Planungs- und Lieferschwierigkeiten die Verantwortlichen in der Stadt in den Wahnsinn treiben. Jeder neue Termin wird mit Schrecken erwartet, wie eine tickende Zeitbombe. Initial war die Eröffnung für 2019 geplant – nun ist die letzte Hoffnung auf vollständige Inbetriebnahme erst nach November 2027! Was ist hier schiefgelaufen?
- 1995: Veranschlagte Kosten: 4,9 Milliarden Mark (ca. 2,5 Milliarden Euro)
- 2009: Kosten auf über 3 Milliarden Euro festgelegt
- 2012: Prognose steigt auf bis zu 6,8 Milliarden Euro
- 2016: Schätzung auf bis zu 10 Milliarden Euro
- 2023: NEUE BERICHTE über weitere Kosten!! Gesamtkosten ca. 11,3 Milliarden Euro!
Die Bürger von Stuttgart sind nicht nur verärgert, sondern fühlen sich hintergangen. Proteste und Klagen über Naturzerstörung, unzureichendes Grundwassermanagement und Mängel im Brandschutz- und Evakuierungskonzept führen die Menschen auf die Barrikaden! Woran mangelt es hier wirklich? telepolis zeigt, dass das gesamte Projekt trotz der massiven Investitionen in einer chaotischen Warteschleife feststeckt und die Frage bleibt: Was können die Stuttgarter für diese gewaltige Summe überhaupt erwarten?
Stuttgart 21 – ein Meisterwerk der Ineffizienz? Irgendwann wird die Mauer aus Beton und Verzweiflung enden, aber für jetzt bleibt nur das Gefühl der Enttäuschung. Schnallen Sie sich an, Stuttgart – diese Baustelle wird uns noch lange beschäftigen!