Im Zoo Berlin sorgt das Panzernashornbulle Samir für Aufsehen. Der kleine Bulle, der vor fünf Wochen geboren wurde, hat inzwischen ein beeindruckendes Gewicht von 60 Kilogramm erreicht. Heute darf Samir zum ersten Mal gemeinsam mit seiner Mutter ins Freie und erkundet die Außenanlage des Zoos. Diese Freude über den ersten Ausflug ist ein besonderer Moment sowohl für das Tier als auch für die Besucher, die das seltene Schauspiel beobachten können. Informationen über das Panzernashorn sind auf der Webseite des Zoos zu finden, die für Interessierte viele Details bereitstellt hier.
Während Samir seine ersten Schritte im Freien macht, gibt es auch andere bedeutende Veränderungen im Zoo. Das Gorillamädchen Kissa zieht fortan in den Kölner Zoo, um dort mit einer neuen Familie zusammenzuleben. Die Betreuerinnen von Kissa empfinden einen Abschiedsschmerz, zeigt sich jedoch auch erfreut über die gesunde Entwicklung der kleinen Gorilla-Dame. Abschiede wie dieser sind immer emotional, da die Pfleger eine enge Bindung zu den Tieren aufbauen.
Markante Entwicklungen
Ein weiteres Highlight ist der Umzug des Ameisenbärenkindes Pia. Sie wird von zwei tschechischen Pflegerinnen in ihre neue Heimat gebracht. Spenden aus der Bevölkerung und das Engagement internationaler Pflegerinnen ermöglichen diesen Austausch, der die genetische Vielfalt in den Zootierpopulationen fördert.
Zusätzlich bereiten sich die jungen Mangrovenreiher im Zoo darauf vor, beringt zu werden. Dies ist ein wichtiger Schritt im Rahmen des Artenschutzes, da durch das Beringen wertvolle Daten zur Population gesammelt werden können.