Stuttgart 1942: Vom Klosterzweig zum größten Bordell der Stadt

Kaisers Kaffeehaus befand sich 1942 an der Ecke Hirschstraße und Bebenhäuser Hof. Foto: Stadtarchiv

Nichts außer dem Straßennamen (Bebenhäuser Hof) erinnert uns heute daran, dass sich das Dreifarbenhaus, das größte Bordell der Stadt, auf heiligem Land befindet. Hier stand einst der Stuttgarter Pflegehof des Klosters Bebenhausen.

Stuttgart – “Kaisers” steht über der verlängerten Markise. An der Ecke Hirschstraße / Bebenhäuser Hof, wenige Schritte vom Stuttgarter Rathaus entfernt, befindet sich 1942 ein Café, das nach Josef Kaiser, dem Gründer eines Reiches, benannt ist. Die Familie Kaiser machte einen großen Teil ihres Umsatzes im späten 19. Jahrhundert mit dem Hausieren – sie gingen in einem Karren durch die Straßen und verkauften die grünen Kaffeebohnen. Josef Kaiser hatte großen Erfolg mit seiner Idee, Kaffee zu rösten und nicht roh und grün zu verkaufen, wie es in der Vergangenheit üblich war. Er eröffnete immer mehr Geschäfte. 1939 besaß der ehrgeizige Geschäftsmann aus Westfalen bereits 1900 Filialen, darunter eine in Stuttgart. Das „kaiserliche“ Kaffeehaus bestand bis in die 1970er Jahre, bevor das Unternehmen in Tengelmann eingegliedert wurde.

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