Straßenränder als Lebensraum für Pflanzen und Tiere

Straßenränder als Lebensraum für Pflanzen und Tiere

Das Sonderprogramm des Staates ehrt engagierte Stadt- und Landbezirke mit der „Goldenen Wildbiene“ zur Stärkung der biologischen Vielfalt im Grünen entlang der Straße. Besonderes Augenmerk wird auf die Schaffung von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere gelegt.

Die Grünflächen entlang unserer Straßen, das sogenannte Straßengrün, können vielen Tieren und Pflanzen ein Zuhause bieten, eine Augenweide sein und gleichzeitig Lebensräume miteinander verbinden. Dies ist angesichts des dramatischen Artenrückgangs von großer Bedeutung.

Verkehrsminister Winfried Hermann am Montag sagte: „Vor Ort setzen sich viele Stadt- und Landbezirke, Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg für die biologische Vielfalt im Grünen entlang der Straße ein. Um ihr Engagement anzuerkennen, wurden in diesem Jahr vier besonders engagierte Stadt- und Landbezirke geehrt, nämlich der Rems-Murr-Kreis, der Rhein-Neckar-Kreis, der Ostalbkreis und die Stadt Freiburg. Die Auszeichnung ist ein ausdrücklicher Dank, soll aber gleichzeitig andere Kommunen motivieren, sich auch im Grünen entlang der Straße für die biologische Vielfalt einzusetzen. “”

Der Minister fügte hinzu: „Das freut mich sehr Sonderprogramm des Staates zur Stärkung der biologischen Vielfalt Im Land stehen Haushaltsmittel zur Stärkung der biologischen Vielfalt zur Verfügung, die es der Straßenbauverwaltung ermöglichen, verschiedene Maßnahmen zu ergreifen, um artenreiche und farbenfrohe Grünflächen auf den Straßen zu schaffen. „Um dies zu erreichen, verpflichten sich die Straßeninstandhaltungsbehörden und Bauhöfe jedoch außerordentlich zur besonderen Sorgfalt und Gestaltung der erforderlichen Oberflächen.

Artenschutz am Straßenrand

Der Schwerpunkt der Finanzierung liegt auf der Entfernung von Gras von der Straße. Normalerweise werden diese Bereiche gemäht und das Schnittgut verbleibt auf den Bereichen. Im Gegensatz dazu ermöglicht die Beförderung zwei Mähvorgänge mit Entfernung des Schnittgutes, den sogenannten Hunger. Dadurch entstehen artenreiche und nährstoffarme Gebiete. Eine ergänzende Aussaat mit einheimischen Blütenmischungen kann die Entwicklung artenreicher Blütenflächen beschleunigen. Bisher wurden bereits rund 80 Hektar auf diese veränderte Weise gepflegt, von denen mehr als 20 Hektar auch mit Blumenmischungen besät wurden. Rastplätze und Kreisverkehre auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen können ebenfalls mit blühenden Mischungen aufgewertet werden. Die Bodenvorbereitung schafft ideale Voraussetzungen für die langfristige Existenz der Gebiete. Rastplätze und Kreisverkehre sind normalerweise nicht sehr groß, aber mit einem insektenfreundlichen Design können sie zu einem Blickfang werden und das Interesse der Bevölkerung an der Bedeutung solcher Maßnahmen wecken.

„Dank des Sonderprogramms des Staates werden 2021 wieder Mittel zur Verfügung stehen und warten auf engagierte Stadt- und Landbezirke, die die biologische Vielfalt im Grünen entlang der Straße aktiv stärken wollen“, appellierte der Minister an die Kommunen. “Neue Finanzierungsanträge sind willkommen und sollten bis zum 30. April 2021 beim Verkehrsministerium eingereicht werden.” Das Verkehrsministerium fordert außerdem die Teilnehmer auf, am Wettbewerb “Flowering Islands” teilzunehmen. Alle Bezirke, Städte und Gemeinden des Bundesstaates, die die Gebiete entlang ihrer Straßen in farbenfrohe Lebensräume für Insekten verwandeln, können sich bewerben. Die Auszeichnung „Golden Wild Bee“ erwartet die Gewinnergemeinden. Bisher hat Minister Hermann 20 Gemeinden für ihr Engagement für die biologische Vielfalt geehrt.

Blühende Verkehrsinseln

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