Soziales

Start des bundesweit ersten Diversity Audits im Kulturbetrieb in Baden-Württemberg

Das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg hat das bundesweit erste Diversity Audit im Kulturbetrieb gestartet. Dieses Projekt ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer vielfältigeren und inklusiveren Kulturlandschaft.

Das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg (ZfKT) wurde vor zwei Jahren als zentrale Anlaufstelle für Kultureinrichtungen und Kulturakteure des Landes gegründet. Seitdem hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vermittlungsarbeit zu verbessern und Kunst und Kultur einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Nun setzt das ZfKT mit dem Start des Diversity Audit im Kulturbetrieb einen weiteren Meilenstein.

Das Diversity Audit wird in enger Zusammenarbeit mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft entwickelt und zielt darauf ab, die Vielfalt der Gesellschaft in Kultureinrichtungen abzubilden und zu fördern. Dieses partizipative Verfahren wird es den Kultureinrichtungen ermöglichen, Fragen der Vielfalt in ihre Programme, Strukturen und Prozesse zu integrieren.

Die Kunstministerin Petra Olschowski betonte die Relevanz der Arbeit des ZfKT und betonte, dass in Kunst und Kultur kein Platz für Ausgrenzung und Diskriminierung sein sollte. Die Stärkung der Kulturellen Teilhabe zielt darauf ab, jedem Menschen ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen und ihm kulturelle Reflexionsräume zu bieten.

Das ZfKT hat bereits zahlreiche Programme gestartet, um Kultureinrichtungen und Kulturakteure in ihren Bemühungen um Kulturelle Teilhabe zu unterstützen. Das Programm „Weiterkommen!“ befindet sich bereits in der vierten Runde und zielt darauf ab, Prozesse und Strukturen in Kultureinrichtungen weiterzuentwickeln. Das Förderprogramm „Zusammenbringen!“ ermöglicht Kultureinrichtungen, spartenübergreifend miteinander in Austausch zu treten.

Insgesamt zeigt die Initiative des ZfKT, dass Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle in der Förderung von Kultureller Teilhabe einnimmt. Das Diversity Audit im Kulturbetrieb wird voraussichtlich dazu beitragen, dass die Kulturlandschaft des Landes inklusiver und vielfältiger wird.

Siehe auch  Land baut die Kurzzeitpflege weiter aus

Alexander Schneider

Alexander Schneider ist ein erfahrener Journalist aus Stuttgart, der sich auf Politik und Wirtschaft spezialisiert hat. Er hat Politikwissenschaften und Betriebswirtschaft an der Universität Hohenheim studiert und ist seitdem als Autor und Analyst für verschiedene regionale und überregionale Medien tätig. Alexander ist Mitglied des Verbands der Wirtschaftsjournalisten und hat bereits mehrere Auszeichnungen für seine tiefgründigen Analysen und investigativen Recherchen erhalten. In seiner Freizeit engagiert er sich in lokalen politischen Initiativen und ist ein begeisterter Anhänger des VfB Stuttgart.

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