Eckpunkte für das kommende Schuljahr 2021/2022

Stabile Anmeldezahlen an weiterführenden Schulen

Die Meldezahlen der weiterführenden Schulen für das kommende Schuljahr 2022/2023 liegen vor. Das Gymnasium bleibt die beliebteste Schulform. Insgesamt sind die Anmeldungen an weiterführenden Schulen stabil.

Wie jedes Jahr hat das Kultusministerium die Zahl der Anmeldungen an öffentlichen Gymnasien in Baden-Württemberg analysiert und die Ergebnisse validiert. Insgesamt haben sich 83.093 Schülerinnen und Schüler für das kommende Schuljahr 2022/2023 an öffentlichen Gymnasien eingeschrieben. Insgesamt bleiben die Anmeldezahlen für weiterführende Schulen stabil, auch wenn die Zahl im Vergleich zum Vorjahr (83.655) leicht gesunken ist. Dies ist nach wie vor die beliebteste Schulform weiterführende Schule. 37.516 Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg haben sich für den Besuch eines Gymnasiums im nächsten Jahr entschieden, das sind rund 1,1 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Zu beachten ist, dass sich die Zahlen durch die seit März erfolgte Aufnahme von geflüchteten ukrainischen Schulkindern verändern werden und weiter verändern werden.

„Alle Schularten in Baden-Württemberg bieten Abschlüsse, die den Grundstein für ein erfolgreiches Berufsleben legen. Ob dann das Ziel Studien oder eins Berufsausbildung ist – an allen Schulformen stehen den Schülerinnen und Schülern die Türen offen, ihre persönlichen Stärken und Neigungen einzubringen”, so die Kultusministerin Theresa Schopper. Sie ergänzt: „Und eines ist klar, Baden-Württemberg braucht alle Talente, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein. Und die Lehrkräfte an allen unseren Schulen und Schularten leisten hervorragende Arbeit und unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg durch die Schule.“ Tage und die jeweiligen Abschlüsse.“

Zahlen für die einzelnen Schultypen

Für das kommende Schuljahr haben sich 4.657 (2021: 4.888; 2020: 5.172) Studierende für a Haupt-/Werkrealschule Eingetragen. Damit werden im kommenden Schuljahr 5,6 Prozent der Schülerinnen und Schüler auf diese Schulform wechseln, wodurch der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die auf eine Hauptschule/Werkrealschule wechseln, leicht sinken wird. 2021 lag der Wert bei 5,8 Prozent (2020: 6,2 Prozent; 2019: 6,2 Prozent).

Auch zum Weiterführende Schulen weniger Studierende haben sich eingeschrieben als im Vorjahr. 28.029 Schülerinnen und Schüler und damit 33,7 Prozent entschieden sich im kommenden Jahr für den Besuch einer weiterführenden Schule. Im Vorjahr entschieden sich 29.028 Schüler für die Realschule (2020: 29.905). Auch der Anteil der Personen, die auf eine weiterführende Schule wechselten, ist wieder leicht gesunken, 2021 lag er bei 34,7 Prozent (2020: 35,6 Prozent).

Zum Gemeinschaftsschulen, die ein breites Spektrum an Abschlüssen vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur anbietet, haben sich für das kommende Schuljahr 12.891 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Das sind 15,5 Prozent aller Studierenden. Damit steigt die Rate leicht an; im Vorjahr entschieden sich 15,4 Prozent der Schülerinnen und Schüler für den Besuch einer Gemeinschaftsschule (2020: 15,7 Prozent). Die bisherige Höchstzahl an Einschreibungen aus dem Jahr 2020 (13.184 Studierende) wird nicht erreicht, der Wert liegt etwa auf dem Niveau des Vorjahres (12.877 Studierende).

Die Zahl der Einschreibungen an allgemeinbildenden weiterführenden Schulen ist weiter gestiegen. 45,2 Prozent der Schüler werden auf ein Gymnasium wechseln, gegenüber 44,1 im Vorjahr (2020: 42,6 Prozent). In absoluten Zahlen sind das 37.516 Schülerinnen und Schüler, die im kommenden Jahr eine allgemeinbildende Sekundarschule besuchen werden (2021: 36.682; 2020: 35.818). Damit bleibt das allgemeinbildende Gymnasium die beliebteste weiterführende Schulform in Baden-Württemberg.

Geflüchtete Studierende aus der Ukraine noch nicht berücksichtigt

Da sich die Rückmeldungen der Schulen auf den Stand im März beziehen, handelt es sich wie immer um vorläufige Zahlen, die allerdings in diesem Jahr einer weiteren besonderen Einschränkung unterliegen: den geflüchteten Schülerinnen und Schülern aus der Ukraine werden nicht berücksichtigt.

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