Staat fördert Parkhäuser mit Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

Staat fördert Parkhäuser mit Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

Das Land fördert den Aufbau sogenannter E-District-Hubs mit vier Millionen Euro. Diese Parkhäuser mit guter Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sind Vorreiter in der E-Mobilität. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 15. September bewerben.

Die Landesregierung will den Ausbau der Elektromobilität vorantreiben. Gleichzeitig sollen im Interesse der Lebensqualität in Städten und Gemeinden weniger Parkplätze auf den Straßen genutzt werden. Die Förderung von sogenannten E-District Hubs – Parkhäusern mit guter Ladeinfrastruktur – dient diesen Zielen. Das Verkehrsministerium möchte bis zu fünf dieser E-Neighborhood-Hubs unterstützen und damit Anreize für die Verlagerung von Straßenparkplätzen in zentrale Parkhäuser / Garagen schaffen. Dazu sollen neue Parkhäuser / Garagen gebaut oder bestehende Anlagen erweitert werden, die für Anwohner, Kunden und Firmengäste gleichermaßen zugänglich sind. Der hohe Anreiz, in einem E-Viertel-Hub zu parken, ergibt sich daraus, dass ein Großteil der Parkplätze mit Ladeinfrastruktur ausgestattet sind und verschiedene Mobilitätsangebote (Taxis, Sharing-Fahrzeuge, Pedelec-Verleihstationen u.a.) zur Verfügung stehen.

„Unser Ziel ist es, das Verkehrsaufkommen in den Städten zu reduzieren und die noch existierenden Fahrzeuge zu elektrifizieren. Dabei spielt die Reduzierung von Parkplätzen im Straßen- und Stadtbild eine wichtige Rolle, gepaart mit einer Konzentration von Parkplätzen mit Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge“, erklärt Verkehrsministerin Winfried Hermann.

Unternehmen sollen von Fördermitteln profitieren

Die Ausschreibung richtet sich in erster Linie an Unternehmen wie Stadtwerke, Einzelhändler oder Unternehmen mit eigenen Parkhäusern / Garagen, da diese bereits über entsprechende Flächen verfügen. Die Zusammenarbeit mit der örtlichen Gemeinde ist für die Antragstellung unerlässlich. Auch Kommunen haben die Möglichkeit, selbst Anträge zu stellen. Hierfür stehen Mittel aus dem kommunalen Verkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) zur Verfügung und entsprechende Anträge können bei den zuständigen Regionalräten gestellt werden.

Mit diesem Förderaufruf können E-Neighborhood Hubs mit insgesamt vier Millionen Euro gefördert werden.

„Unser Ziel ist es, künftig flächendeckend E-District-Hubs in Baden-Württemberg zu etablieren. Dazu stellen wir über das LGVFG Mittel für Kommunen bereit und wollen mit diesem Förderaufruf entsprechende Anreize für Unternehmen schaffen. Damit ermöglichen wir die ersten wichtigen Pilotprojekte. Für Unternehmen ist es wirtschaftlich sinnvoll, ihre Parkhäuser für andere Nutzergruppen zu öffnen und so eine höhere Auslastung der Parkplätze zu erreichen“, so Verkehrsminister Hermann.

Anträge können bis zum 15. September 2021 gestellt werden. Der Förderbeginn ist für Oktober 2021 vorgesehen.

Verkehrsministerium: Förderprogramme für E-Mobilität

Verkehrsministerium: Förderprogramme für den öffentlichen Personennahverkehr

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