Soziales

Sozialministerium übernimmt Präsidentschaft des trinationalen Gesundheits-Kompetenzzentrums TRISAN

Das Sozialministerium Baden-Württemberg übernimmt die Präsidentschaft des trinationalen Kompetenzzentrums für grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich TRISAN, was ein wichtiger Schritt für die Vernetzung im Gesundheitswesen über nationale Grenzen hinweg ist. Nachdem TRISAN als INTERREG-Projekt über die Europäische Union gefördert wurde, haben sich die Mitglieder entschlossen, die Zusammenarbeit zu verstetigen und gemeinsam zu finanzieren. Das Sozialministerium beteiligt sich mit dem höchsten Beitrag unter den 26 Mitgliedern und unterstützt TRISAN mit 50.000 Euro pro Jahr.

Durch die Präsidentschaft des Sozialministeriums wird die bestehende und von Vertrauen geprägte Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden und anderen Partnern aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Frankreich und der Schweiz fortgeführt. Die Schwerpunkte der Zusammenarbeit werden auf Themen wie Patientenmobilität, Fachkraftmangel im Gesundheitswesen, Prävention und Gesundheitsförderung sowie Klimawandel und Gesundheit liegen. Geplant sind die Erarbeitung von Fachinformationen und trinationale Konferenzen zu Gesundheitsthemen.

Sozial- und Gesundheitsminister Manne Lucha betonte die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, insbesondere in der Corona-Pandemie. Er betonte, dass Pandemien nicht an nationalen Grenzen enden und nur gemeinsam mit Partnern aus den Nachbarländern passgenaue Lösungen und Verbesserungen erzielt werden können.

Die Präsidentschaft des Sozialministeriums bringt einen großen Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger im Südwesten, die von der grenzüberschreitenden Thematik betroffen sind, sei es in der Arbeitswelt oder im privaten Umfeld. Die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern soll konkrete Lösungen und Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger bringen.

Die Übernahme der Präsidentschaft durch das Sozialministerium Baden-Württemberg unterstreicht die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gesundheitswesen und signalisiert einen wichtigen Schritt in Richtung einer verbesserten Gesundheitsversorgung über nationale Grenzen hinweg.

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Alexander Schneider

Alexander Schneider ist ein erfahrener Journalist aus Stuttgart, der sich auf Politik und Wirtschaft spezialisiert hat. Er hat Politikwissenschaften und Betriebswirtschaft an der Universität Hohenheim studiert und ist seitdem als Autor und Analyst für verschiedene regionale und überregionale Medien tätig. Alexander ist Mitglied des Verbands der Wirtschaftsjournalisten und hat bereits mehrere Auszeichnungen für seine tiefgründigen Analysen und investigativen Recherchen erhalten. In seiner Freizeit engagiert er sich in lokalen politischen Initiativen und ist ein begeisterter Anhänger des VfB Stuttgart.

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