Bildung & Wissenschaft

Rückkehr zu einem Regelbetrieb an Grundschulen

Von 29. Juni 2020 an können aufgebraucht Kinder an Grundschulen unter Pandemiebedingungen wieder regelmäßig ihre Schule kommen. Die Kinderstudie der Universitätsklinika ermöglicht eine weitere Entblockung der Grundschulen und damit verschmelzen weiteren Schritt der schulischen Normalität.

Von Montag, 29. Juni 2020, an können aufgebraucht Kinder an Grundschulen, den Grundstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) und Schulkindergärten sowie den Grundschulförderklassen und Vorbereitungs-klassen im Primarbereich wieder regelmäßig ihre Schule kommen. Mit diesem Schritt nicht zutreffend dann die Notbetreuung. Ermöglicht wird welche Rückkehr zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen durch die ersten Ergebnisse der Kinderstudie. Die im Auftrag der Landesregierung unter Federführung des Universitätsklinikums Heidelberg durchgeführte Studie hat die Befunde anderer internationalen Studien bestätigt: Danach spielen Kinder unter zehn Jahren eine sehr viel geringere Rolle im Pandemiegeschehen qua ursprünglich erfunden. Sie erkranken offensichtlich seltener und nach sich ziehen dann meist mildere Verläufe mit wenigen oder gar keinen Symptomen.

Schritte zur schulischen Normalität unter Auflagen

„Somit können wir in dieser Altersgruppe auf die Abstandsgebote verzichten, so dass an den Grundschulen ein Unterricht in einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen möglich ist“, sagten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Seit der Schließung der Schulen im März hätten sich die Lehrerinnen und Lehrer mit großem Engagement dazu eingesetzt, ihren Erziehungs- und Bildungsauftrag auch unter neuen und wechselnden Bedingungen umzusetzen – sei es in der Notbetreuung, im Fernlernunterricht, im Kontakthalten mit den Kindern und Eltern sowie im Zusammenhang der Wiederaufnahme der Präsenzphasen in der Schule. „Wir nach sich ziehen gute Erfahrungen mit dem Lernen auf Distanz gesammelt, jedoch ein gemeinsames Lernen vor Ort und der direkte gegenseitige Kontakt zwischen Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften sind unverzichtbar. Der regelmäßige Unterricht im Klassenverband ist insoweit pädagogisch geboten und auch mit Blick auf die seelische Gesundheit der Kinder von herausragender Bedeutung“, betonte Ministerin Eisenmann. Ministerpräsident Kretschmann: „Ich freue mich sehr für die Kinder und Eltern, dass es nun verschmelzen weiteren Schritt der schulischen Normalität spendieren wird.“

Für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gelten jedoch strenge Regeln: So zu tun sein zum Beispiel die jeweiligen Gruppen oder Klassen untereinander bleiben und die Erlaubnis haben sich nicht vermischen, auch nicht in den Pausen. Das sieht das Konzept zur Rückkehr zu einem Regelbetrieb an Grundschulen unter Pandemiebedingungen (PDF) vor, das unter Federführung des Kultusministeriums unter Beteiligung des Landesgesundheitsamts und Fachleuten der kommunalen Spitzenverbände, der Lehrerverbände, des Hauptpersonalrats sowie dem Landeselternbeirat und Landesschülerbeirat entwickelt worden ist.

Gesundheit der Kinder, Eltern und Lehrkräfte steht weiterhin im Fokus

Wesentlich ist, dass ausschließlich gesunde Kinder ohne Symptome von COVID-19 in die Schule kommen. Ebenso gilt weiterhin, dass Kinder, die am Präsenzunterricht teilnehmen, in den letzten 14 Tagen nicht in Kontakt zu einer infizierten Person gestanden nach sich ziehen die Erlaubnis haben. Mit Beginn des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen ab dem 29. Juni 2020 sowie zu Beginn des neuen Schuljahres nach sich ziehen die Eltern, die Lehrkräfte und die weiteren an der Schule Beschäftigten eine entsprechende schriftliche Erklärung abzugeben, die dokumentiert wird. Auch die Hygienehinweise in der jeweils aktuellen Fassung zu tun sein weiterhin umgesetzt werden. Im Rahmen der erweiterten Teststrategie für das Land Baden-Württemberg, hoch die der Ministerrat am 23. Juni 2020 entscheidet, werden zusätzliche Testmöglichkeiten sowohl für Kinder qua auch für Lehrkräfte und Beschäftigte an der Schule geschaffen.

Spielräume zur Gestaltung des Schultags

Grundsätzlich nach sich ziehen aufgebraucht Kinder täglich Präsenzunterricht. Die Schulen zu tun sein in diesem Zusammenhang auf eine möglichst konstante Klassenzusammensetzung berücksichtigen. Nach Möglichkeit sollte eine Lehrkraft bzw. ein festes Lehrkräfteteam den Unterricht einer Klasse herunternehmen. Der Unterricht beginnt für die vier Klassenstufen zeitversetzt, damit nicht aufgebraucht Schülerinnen und Schüler taktgesteuert zur Schule kommen. Er startet zum Beispiel im Viertelstundentakt und umfasst mit Pausen täglich vier Zeitstunden. Unterrichtet werden die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachkunde. Die Schulen können in diesem Zusammenhang eigene inhaltliche Schwerpunkte setzen. Sport und Musik können solange bis Schuljahresende nicht unterrichtet werden. Bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020 findet zudem keine schriftliche Leistungsfeststellung statt. Der Unterricht soll rhythmisiert einschließlich einer täglichen Bewegungspause eingeplant werden. Grundsätzlich gilt: Schulindividuelle Lösungen sind möglich. Zusätzlich zur Verfügung stehende Lehrerstunden sollen zur individuellen Rückhalt der Kinder eingesetzt werden, die in den vergangenen Wochen hoch Fernlernangebote schwerer erreicht wurden oder nun dringender qua andere solche Rückhalt benötigen.

Ergänzende Lernzeiten durch weitere Fachkräfte

Sofern entsprechendes Personal an der einzelnen Schule zur Verfügung steht, können zudem Fachlehrerinnen und Fachlehrer für musisch-technische Fächer sowie Personen mit pädagogischer Vorerfahrung, zum Beispiel pädagogische Assistentinnen und Assistenten oder Hausaufgabenbetreuerinnen und -betreuer für eine ergänzende Lernzeit in der Schule eingesetzt werden. Für die ergänzende Lernzeit werden Aufgaben gestellt, die die Kinder möglichst unumschränkt behauen können.

Ausnahmen von der Teilnahme an Präsenzunterricht für Schüler und Lehrkräfte

Eltern, die nicht wollen, dass ihr Kind am Präsenzunterricht teilnimmt, können dies der Schule ohne Formalitäten mitteilen. Außerdem können Eltern weiterhin ihr Kind aufgrund einer relevanten Vorerkrankung unbürokratisch von der Teilnahme am Unterricht entschuldigen. Ob der Schulbesuch im Einzelfall sanitär verantwortbar ist, muss ggf. mit dem Kinderarzt geklärt werden.

Lehrkräfte mit relevanten Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko haben und deshalb vom Präsenzunterricht befreit werden, müssen vom 29. Juni an ein ärztliches Attest vorweisen. Diese Regelung gilt durchaus nicht für schwangere Lehrerinnen. Diese die Erlaubnis haben weiterhin nicht im Unterricht und in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen an Schulen eingesetzt werden und sind insoweit von der Präsenzpflicht befreit. Wenn Lehrerinnen und Lehrer von der Präsenzpflicht befreit sind, kommen sie ihren Aufgaben von zu Hause aus nachher und zeugen Fernlernangebote: Zu den Aufgaben dieser Lehrkräfte gehört demnach, die Schülerinnen und Schüler im Fernunterricht zu unterrichten, Kolleginnen und Kollegen zu supporten, die im Präsenzunterricht tätig sind – etwa durch die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts oder die Übernehmen von Korrekturen –, Materialien zur Bearbeitung durch die Schülerinnen und Schüler zu erstellen sowie für die Schülerinnen und Schüler erreichbar zu sein.

Zuverlässige Betreuungszeit zuteilen

Um eine verlässliche Betreuungszeit an der Grundschule zu gewährleisten, können unterschiedliche Aspekte erforderlich sein: die Unterrichtszeit, eventuell eine ergänzende Lernzeit sowie Betreuungsangebote der verlässlichen Grundschule oder der Hort an der Schule, für die der Schulträger zuständig ist. Ganztagsschulen sollen ihr Angebot möglichst umfassend vorhalten. Bedarf es aus organisatorischen Gründen einer Veränderung in der Zusammensetzung der Gruppen, so ist auch hier konstant vorzugehen, damit Kontakte im Zusammenhang Bedarf möglichst gut nachvollzogen werden können.

Quelle: Landesregierung Baden-Württemberg

Klicken Sie auf Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

mehr
Erlaubt HTML-tags und Attribute: <a href="" title=""> <blockquote> <code> <em> <strong>
Nach Oben