Ländlicher Raum

Richtig handeln bei hilflosen Wildtieren im Frühling

In der aktuellen Pressemitteilung der Landestierschutzbeauftragten wird darauf hingewiesen, dass viele Wildtiere im Frühling ihre Jungtiere zur Welt bringen und die Bürgerinnen und Bürger über die richtige Vorgehensweise informiert werden sollen, wenn sie vermeintlich hilflose Jungtiere in der Natur entdecken. Es wird betont, dass Wildtiere nicht ohne triftigen Grund aus der Natur entnommen werden dürfen und dass eine Aufnahme nur in Fällen von Krankheit, Verletzung oder Hilflosigkeit gerechtfertigt ist. Zudem wird darauf hingewiesen, dass viele aufgefundene Wildtiere gar keine Hilfe brauchen und unnötigerweise der Natur entnommen werden.

Es wird empfohlen, sich vor dem Aufnehmen eines Wildtieres an professionelle Stellen zu wenden, um eine Einschätzung einzuholen. Dies kann bei Jagdausübungsberechtigten, dem Veterinäramt, Tierarztpraxen oder lokalen Tierheimen geschehen. Es gibt auch spezielle Hotlines von Pflegestellen oder Wildtierauffangstationen, die bei der Einschätzung helfen können.

Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass wildlebende Tiere nicht gefangen oder gestört werden dürfen, es sei denn, sie sind krank, verletzt oder hilflos. Es wird betont, dass das Wohl des Tieres immer an erster Stelle stehen sollte und dass die richtige Hilfe entscheidend ist. Fachkundige Personen dürfen ein hilfsbedürftiges Wildtier nur zur Pflege mit dem Ziel der Wiederauswilderung aufnehmen.

Es ist wichtig, die gesetzlichen Regelungen zum Tierschutz zu beachten und sich bewusst zu machen, dass bestimmte Wildtiere, wie Füchse, Rehe, Wildschweine, Feldhasen, Dachse, Marder und Wildkaninchen dem Jagdrecht unterliegen. Vor der Aufnahme solcher Tiere muss der Jagdausübungsberechtigte oder die örtliche Polizeidienststelle informiert werden.

Insgesamt ist es wichtig, sensibel mit Wildtieren umzugehen und im Zweifelsfall professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um das Wohl der Tiere zu gewährleisten und mögliche rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.

Siehe auch  Digitaler Fachkongress für Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft

Alexander Schneider

Alexander Schneider ist ein erfahrener Journalist aus Stuttgart, der sich auf Politik und Wirtschaft spezialisiert hat. Er hat Politikwissenschaften und Betriebswirtschaft an der Universität Hohenheim studiert und ist seitdem als Autor und Analyst für verschiedene regionale und überregionale Medien tätig. Alexander ist Mitglied des Verbands der Wirtschaftsjournalisten und hat bereits mehrere Auszeichnungen für seine tiefgründigen Analysen und investigativen Recherchen erhalten. In seiner Freizeit engagiert er sich in lokalen politischen Initiativen und ist ein begeisterter Anhänger des VfB Stuttgart.

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