Restauranterlaubnis: Dekret zur Verlängerung der Frist bei der Koronapandemie

Restauranterlaubnis: Dekret zur Verlängerung der Frist bei der Koronapandemie

Das Wirtschaftsministerium hat mit einem Dekret klargestellt, dass ein bevorstehender Verlust der Restaurantgenehmigung aufgrund längerer Geschäftsschließungen während der Pandemie schnell und unbürokratisch verhindert werden kann.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnen in Baden-Württemberg reagierte am 4. März 2021 mit einem Dekret auf die besondere Situation vieler Restaurants im Land. Aufgrund der Pandemie sind viele Restaurants seit einem Jahr ununterbrochen geschlossen. Eine Restaurantlizenz erlischt normalerweise, wenn der Eigentümer das Unternehmen nicht innerhalb eines Jahres nach Erteilung der Lizenz gegründet oder ein Jahr lang nicht ausgeübt hat. Aus einem wichtigen Grund kann diese einjährige Frist von der zuständigen Cateringbehörde verlängert werden. Das Wirtschaftsministerium hat in seinem Dekret an die nachgeordneten Catering-Behörden klargestellt: „Die pandemiebedingte Schließung ist natürlich als wichtiger Grund für eine Fristverlängerung anzusehen. Ein bevorstehender Verlust der Restaurantgenehmigung aufgrund einer längeren Geschäftsschließung während der Pandemie kann somit schnell und unbürokratisch verhindert werden “, sagte das Wirtschaftsministerium Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Informell beantragen Sie eine Fristverlängerung

Auf der Grundlage des Dekrets können Restaurantbesitzer bei ihrer zuständigen Behörde eine Verlängerung der Frist informell per E-Mail oder Telefon beantragen. Dies kommt in Frage, wenn ein Restaurant wegen einer Pandemie ein Jahr lang vollständig geschlossen war, beispielsweise kein Straßenverkauf oder Lieferservice angeboten wurde. In seinem Dekret hat das Wirtschaftsministerium klargestellt, dass die Verlängerung der Frist, wenn sie rechtzeitig vor Ablauf des Einjahreszeitraums beantragt wird, erforderlichenfalls nach Ablauf der Frist von der Behörde genehmigt werden kann. Die Verlängerung der Frist kann in Ausnahmefällen auch von Amts wegen (ohne Antrag) erfolgen, jedoch nur innerhalb eines Monats nach Ablauf der geltenden jährlichen Frist. Die zuständigen Catering-Behörden können die Frist auch durch Erlass eines allgemeinen Beschlusses verlängern. Dies liegt in der Verantwortung der lokalen Behörden und kann vom Wirtschaftsministerium nicht geregelt werden. “Mit dem Dekret geben wir den lokalen Behörden die Möglichkeit, flexibel auf die aktuelle Situation zu reagieren”, fuhr der Minister fort. Restaurantbesitzer, deren Geschäft seit einem Jahr geschlossen ist, sollten sich rechtzeitig an ihre zuständige Behörde wenden, um auf der sicheren Seite zu sein.

Das Dekret wurde am 4. März 2021 vom Wirtschaftsministerium über die Regionalräte an die örtlichen Catering-Behörden übermittelt.

Die Geschäftsschließung ist in § 1 Landesverpflegungsgesetz (LGastG) in Verbindung mit § 8 Bundesverpflegungsgesetz (GastG) geregelt. Autoritätsentscheidungen in Form einer allgemeinen Entscheidung sind in § 35 Satz 2 des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes autorisiert.

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