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„Putins Koch“ schickt blutigen Vorschlaghammer an die EU

Russlands Söldner der Wagner-Gruppe haben einen „blutigen“ Vorschlaghammer in einem Geigenkasten an das Europäische Parlament geschickt, nachdem Abgeordnete ein Verfahren eingeleitet hatten, um sie als Terroristen zu bezeichnen.

Vorschlaghämmer sind zu einem inoffiziellen Symbol der kremlnahen Gruppe geworden, weil Mitglieder damit Menschen im Auslandseinsatz ermorden.

In einem Video, das auf einem seiner Telegram-Kanäle gepostet wurde, trägt ein geeigneter Anwalt, der für Wagner arbeitet, einen Geigenkasten in einen kahlen Raum und stellt ihn auf einen Tisch.

Er hebt den Deckel des Geigenkastens und zeigt einen auf Hochglanz polierten Vorschlaghammer. Der Kopf wurde mit Wagners Logo graviert und der Griff wurde mit roter Farbe betupft, um Blut darzustellen.

In einer separaten Erklärung sagte Yevgeny Prigozhin, der Finanzier und Gründer der Wagner-Gruppe, bekannt als Putins Koch, dass er traurig sei, dass das Europäische Parlament vorhabe, Wagner als terroristische Gruppe zu bezeichnen. Das Europäische Parlament hat Russland diese Woche wegen des Einmarsches in die Ukraine zum Terrorstaat erklärt.

Er sagte, seine Kommandeure wollten den Abgeordneten einen Vorschlaghammer als „Information“ schicken, bevor sie ihre Abstimmung über seine Organisation abschließen.

Herr Prigozhin hat den Spitznamen „Putins Koch“, weil er ein Catering-Unternehmen betreibt und fotografiert wurde, als er neben dem russischen Führer, insbesondere George W. Bush, Kreml-Gäste bediente, als er vor 20 Jahren als US-Präsident Moskau besuchte.

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Mehrere hochkarätige russische Telegram-Konten haben das Wagner-Vorschlaghammer-Video kommentiert.

„Statt eines Pferdekopfes ein Vorschlaghammer. ‚Godfather‘-Spiele mit einer St. Petersburger Aussprache“, sagte Ksenia Sobchak, eine Moskauer Prominente und TV-Persönlichkeit, die dieses Jahr aus Russland floh, nachdem sie der Unterschlagung beschuldigt worden war, ihren 1,4 Millionen Abonnenten.

Diesen Monat hat Wagner ein Video gepostet, in dem einer seiner Kämpfer den Kopf eines Sträflings zertrümmert, der sich zum Kampf in der Ukraine verpflichtet hatte, dann aber versuchte, auf die ukrainische Seite zu fliehen. Andere Videos zeigen Wagner-Söldner, die im Nahen Osten gefangene Menschen mit Vorschlaghämmern töten.

Die Gruppe hat seit dem Einmarsch des Kremls in die Ukraine an Bekanntheit gewonnen. Die russische Armee hat Wagner als halboffizielle Hilfstruppe eingesetzt und offen aus Gefängnissen und in ganz Russland rekrutiert.

Früher leugnete der Kreml Wagners Existenz.

Quelle: The Telegraph

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