Weitere 13,5 Millionen Euro für Hygienemaßnahmen an Hochschulen

Präsenzunterricht an Universitäten soll erhalten bleiben

Die neue Corona-Verordnung für den Studienbetrieb soll dazu beitragen, die Präsenzlehre an den Hochschulen aufrechtzuerhalten. Ab sofort gilt eine erweiterte Maskenpflicht, 2G in der Regel in Alarmstufe II und die Kontrollen an Hochschulen werden ausgeweitet.

Angesichts der äußerst angespannten Pandemie-Situation und stark ansteigende Infektionszahlen in vielen Kreisen mussten sie Corona-Voraussetzungen für das Studium in Baden-Württemberg. “Wir tun alles, um den kürzlich wiedergewonnenen Präsenzstudienbetrieb für die Studierenden aufrechtzuerhalten”, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Ab Donnerstag, 25. November 2021, gilt innerhalb der Universitäten eine generelle Maskenpflicht. Ab Montag, 29. November 2021, müssen Studierende bei der neu eingeführten Corona-Warnstufe II für Lehrveranstaltungen einen Impf- oder Genesungsnachweis (2G) vorlegen. Ausnahmen gelten für Veranstaltungen, die persönlich durchgeführt werden müssen: Für Laborpraktika, Prüfungen oder die Nutzung von Bibliotheken haben die Getesteten weiterhin Zugang (3G). Die Hochschulen werden gebeten, durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass nicht geimpfte Studierende, die nicht an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen können, ein Studium aufnehmen können, wie zum Beispiel schriftliche Lehrmaterialien.

Kontrollen werden erweitert

Darüber hinaus wurden die Hochschulen angewiesen, die Kontrollen auszuweiten und zu sanktionieren, um die Einhaltung der geltenden Regeln sicherzustellen. Die Möglichkeit der Stichprobenkontrolle musste für die Warnstufe I eingeschränkt und für die Warnstufe II ausgesetzt werden.

Angesichts der dramatisch steigenden Inzidenzwerte wurde 3G nun auch für die Nutzung der Mensen und Cafeterien bestellt.

Theresia Bauer lobte ausdrücklich die teils sehr hohe Impfrate bei den Studierenden sowie bei den Lehrenden und Mitarbeitern der Universitäten von mancherorts über 90 Prozent Geimpften: „Das ist ein Signal der Studierenden, dass gemeinsames Lernen, der gemeinsame Diskurs“ und in gewissem Maße ist Normalität auf dem Campus natürlich sehr wertvoll. Wir wollen sie nicht in die Einsamkeit vor den Bildschirmen zurückschicken müssen. “Der Minister forderte auch, sich an die strengeren Regeln zu halten:” Ich kann unmissverständlich sagen: Verstöße gegen die Vorschriften sind keine Sonderdelikte. Sie gefährden die Aufrechterhaltung der Präsenz, die alle wollen. Halten Sie sich an die Regeln. Und lass dich impfen, falls du es noch nicht getan hast. “

Neue Regeln in den Warnstufen I und II

An Universitäten gelten folgende neue Regelungen:

Warnstufe I (bundesweite Intensivbettenbelegung von mehr als 390 Corona-Patienten ODER 7-Tage-Spitalaufenthaltsquote ab 3)

  • Maskenpflicht in Innenräumen, auch in einem Abstand von 1,5 Metern
  • Aktuelle Testaufzeichnungen von nicht geimpften Studierenden (3G)
  • Volle Kontrolle bei Veranstaltungen mit weniger als 50 Teilnehmern, Stichproben (mindestens zehn Prozent) bei größeren Veranstaltungen
  • 3G-Regel in Kantinen und Cafeterien

Alarmstufe II (bundesweite Intensivbettbelegung von mehr als 450 Corona-Patienten ODER 7-Tage-Krankenhausinzidenz von 6 oder mehr)

  • Maskenpflicht in Innenräumen, auch in einem Abstand von 1,5 Metern
  • 2G-Regel für Studierende (geimpft, genesen)
  • 3G-Regel für Praxisveranstaltungen, insbesondere Laborveranstaltungen und Prüfungen sowie in Bibliotheken
  • Volle Kontrolle
  • 3G-Regeln in Kantinen und Cafeterien

In einem Brief an die Hochschulen hat Theresia Bauer kürzlich erneut auf ihre Motivation hingewiesen, nicht wieder auf weitgehend Online-Betrieb umzustellen: „Es geht um die Zukunft vieler junger Menschen“, sagte die Ministerin. “Man kann nicht ein ganzes Studium durchlaufen, ohne die Hochschule in nennenswertem Umfang persönlich erlebt zu haben.”

Corona-Verordnung für den Studienbetrieb

Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung

Fragen und Antworten zur Corona-Impfung in Baden-Württemberg

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

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