Hauptsuch- und Kontrollaktion

Polizei Wochenendbilanz

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es auf dem Stuttgarter Schlossplatz zu einem großangelegten Polizeieinsatz. Sie hatte die Situation schnell unter Kontrolle. Die Polizei verstärkte ihre Präsenz auf der Neckarwiese in Heidelberg, um das Aufenthaltsverbot zu überwachen.

„Die Polizei hatte die Lage in Stuttgart in der Nacht zum Sonntag schnell unter Kontrolle. In der Nacht zum Montag sorgte die Polizei für Ruhe in der Stuttgarter Innenstadt. Temperaturen im Frühsommer und sinkende Inzidenzwerte sind grundsätzlich gute Voraussetzungen, um allmählich zur Normalität in unserem Leben zurückzukehren. Es ist natürlich völlig inakzeptabel, wenn Störenfriede mit überhitztem Herzen und unter Alkoholeinfluss weder Anstand noch Respekt vor unseren Polizisten zeigen. Die Straßen und Plätze in unseren Städten sind keine illegalen Gebiete, und jeder, der sich gegenüber Polizisten missbräuchlich und gewalttätig verhält, kann sicher sein, dass die Polizei dieses Verhalten weder duldet noch toleriert. Straftaten werden konsequent polizeilich verfolgt, wir werden beharrlich, akribisch und beharrlich Verdächtige ermitteln und der Justiz übergeben! “sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl mit Blick auf das vergangene Wochenende.

Vorfälle auf dem Stuttgarter Schloßplatz

Das vergangene Wochenende war arbeitsintensiv für die Landespolizei: In der Landeshauptstadt gab es in der Nacht zum Sonntag einen Großnotfall für die Polizei Stuttgart. In der gut frequentierten Innenstadt kam es am Samstag ab ca. 23 Uhr zu vermehrten Verstößen gegen die Corona-Verordnung sowie gegen das Alkoholkonsumverbot. Auf mehrere Reden und Lautsprecherdurchsagen gab es keine Reaktion. Daher soll gegen Mitternacht die Außentreppe im Bereich des Schlossplatzes mit rund 600 Besuchern geräumt werden, wie es in der Nacht von Freitag auf Samstag war. Die meisten Anwesenden solidarisierten sich gegen diese Maßnahmen, beschimpften die Polizei und bewarfen sie mit Flaschen.

Die Polizei war gut vorbereitet und hatte die Lage schnell unter Kontrolle. Durch den Einsatz starker Kräfte und den Einsatz von Pfefferspray gelang es der Polizei, die Menschenmenge wegzudrängen, sodass sich die Lage gegen 1.30 Uhr schnell wieder beruhigte verletzt. Des Weiteren wurden zwei Polizeifahrzeuge sowie mehrere Blumentöpfe und Schaufenster im Bereich des Schlossplatzes beschädigt. Die Polizei nahm insgesamt 17 Personen vorläufig fest. Gegen sechs von ihnen wurden Ermittlungen eingeleitet, unter anderem wegen Verletzung des Friedens, Körperverletzung und Beleidigung. Das Polizeipräsidium Stuttgart setzte 211 Personen für die Aufräumarbeiten ein, davon 105 aus dem Polizeipräsidium.

„Die Nacht von Sonntag auf Montag verlief in Stuttgart dank hoher Polizeipräsenz ruhig. Mit Blick auf den bevorstehenden Feiertag am Donnerstag, Fronleichnam und die kommenden Wochenenden wird die Polizei weiterhin verstärkt Präsenz zeigen und bei Ordnungswidrigkeiten und Straftaten systematisch eingreifen. Hier in Stuttgart haben wir eine sehr verlässliche Sicherheitspartnerschaft zwischen der Stadt Stuttgart und dem Polizeipräsidium Stuttgart. Im Rahmen dieser Partnerschaft werden wir die bestehenden Vereinbarungen und Maßnahmen gegebenenfalls noch weiter verfeinern. Es gibt einen engen Dialog zwischen der Stadt Stuttgart und dem Polizeipräsidium Stuttgart zu den Überlegungen eines Aufenthalts- oder Aufenthaltsverbots und der Sperrung bestimmter Bereiche“, sagte Innenminister Thomas Strobl.

Erhöhte Präsenz auf der Heidelberger Neckarwiese

Auch in Heidelberg wurde die Polizei gerufen: Nachdem sie in der Nacht vom 22. auf den 23. Mai 2021 auf der Neckarwiese war Heidelberg Zu Übergriffen auf die Polizei gekommen war, hatte die Stadt Heidelberg ein Übernachtungsverbot für die Neckarwiese erlassen. Die Polizei war am vergangenen Wochenende mit starken Kräften vor Ort, um dieses Verbot zu überwachen. Es gab keine Störungen. In der Heidelberger Altstadt gab es eine erhöhte Zahl von Menschen, daher verstärkte die Polizei dort ihre Präsenz und handelte konsequent. Insgesamt war die Stimmung überschwänglich und manchmal hitzig. Der Polizei wurden einzelne Schlägereien bekannt, zu denen Ermittlungen eingeleitet wurden.

„Gewalttätige Ausschreitungen, Angriffe auf Polizisten oder Sachbeschädigungen sind nicht hinnehmbar. Sie richten sich eindeutig gegen unseren Staat, unsere Gemeinschaft, unseren freien Grundkonsens – und sind aufs Schärfste zu verurteilen. Eine konsequente Verfolgung mit allen Mitteln der Rechtsstaatlichkeit ist hier die einzig richtige Antwort. Ich wünsche vor allem den verletzten Polizisten eine schnellstmögliche Genesung“, sagte Innenminister Thomas Strobl.

Weitere Operationen und Kontrollen

Am vergangenen Wochenende (28. bis 30. Mai 2021) wurden landesweit 36 ​​Treffen mit rund 3.230 Personen von der Polizei begleitet. Davon standen 18 Kundgebungen mit rund 1.250 Teilnehmern im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, drei Treffen mit rund 580 Personen thematisierten den „Nahostkonflikt“. Die meisten Sitzungen verliefen reibungslos und in Übereinstimmung mit den Regeln zur Infektionskontrolle. Während des gesamten Wochenendes wurden 635 Arbeiter im Rahmen der Versammlung eingesetzt, darunter rund 200 Polizisten.

Im Fokus der polizeilichen Maßnahmen stehen neben der Versammlung weiterhin Kontrollen zur Sicherstellung der Einhaltung der Corona-Verordnung. Die Polizei verzeichnete zwischen Freitag (28. Mai 2021) und Sonntag (30. Mai 2021) landesweit insgesamt rund 4.800 Verstöße gegen die Corona-Verordnung. Davon betrafen mehr als 2.200 die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und rund 780 die Bestimmungen zu Versammlungen und privaten oder sonstigen Veranstaltungen.


Polizist des Polizeipräsidiums Freiburg auf Streife.

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