Welt Nachrichten

Polizei sucht nach frei laufender Löwin südlich von Berlin

Raubkatze südlich von Berlin gesichtet, vermutlich eine Löwin

An Berlins Stadtgrenze läuft offenbar eine Löwin frei herum. Die Polizei ist mit Hubschraubern im Einsatz. Die Behörden warnten die Bevölkerung im Süden der Hauptstadt vor einem „freilaufenden gefährlichen Wildtier“.

Mit amtlichen Gefahreninformationen warnen die Behörden rund um Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) und im südlichen Berlin vor einem „freilaufenden gefährlichen Wildtier“. Nach rbb-Informationen handelt es sich um eine Löwin. Auch die Feuerwehr spricht in ihrer Warnung von „vermutlich einer Löwin“.

Die herausgegebene Warnung gilt neben Kleinmachnow auch für Stahnsdorf und Teltow. Die Bevölkerung ist aufgerufen, zu Hause zu bleiben sowie Haus- und Nutztiere in Sicherheit zu bringen. Unter anderem wurde die Bevölkerung mithilfe von Warnapps gewarnt. Darüber hinaus wurde von der Berliner Feuerwehr auch im südlichen Berlin eine Warnung ausgesprochen, da es eine direkte räumliche Nähe zum Suchort in Kleinmachnow gibt.

Die Polizei hat nach Zeugenaussagen erfahren, dass sich eine Raubkatze in der Gegend aufhält. Es handelt sich offenbar um eine Löwin, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Es wurden auch Handyvideos von dem Tier aufgenommen.

Mit Hubschraubern und Wärmebildkameras wird nach der Löwin gesucht. Die Herkunft des Tieres ist unklar, da weder Tierpark, Zoo noch Zirkusse ein entsprechendes Tier vermissen. Die Suche gestaltet sich schwierig, da das Tier noch nicht gefunden wurde.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche. Wenn das Tier gesichtet wird, soll der Notruf gewählt werden. Bei einer Sichtung geht die Polizei davon aus, das Tier zu betäuben und in eine Tierschutzeinrichtung zu bringen. Wenn eine akute Gefahr besteht, muss möglicherweise eine andere Vorgehensweise in Erwägung gezogen werden.

Siehe auch  Kursgewinne für Archer-Daniels-Midland-Aktie: +1,65 Prozent

Die ehemalige Löwen-Dompteurin Marcella Coldam äußerte sich besorgt über den Zustand des Tieres. Sie vermutet, dass die Löwin bereits seit mehreren Tagen unterwegs ist und möglicherweise ein Wildschwein gerissen hat. Sie könnte sich in einer Höhle oder im Gebüsch verstecken und panische Angst haben.

Die Gemeinde Kleinmachnow hat auf die Suche reagiert und hält Einrichtungen wie Kitas geöffnet. Die Kinder dürfen allerdings nicht in den Garten gehen. Das Rathaus ist ebenfalls geöffnet, jedoch wurde den Händlern am Markt empfohlen, keine Stände aufzubauen.

Die Suche nach der Löwin stellt eine große Herausforderung dar. Die Polizei arbeitet eng mit dem Veterinäramt und Tierärzten zusammen, um das Tier sicher zu finden und zu bergen.

Die Bevölkerung wird gebeten, wachsam zu bleiben und verdächtige Beobachtungen der Polizei zu melden. Es wird darauf hingewiesen, das Tier nicht anzulocken oder zu provozieren.

Sophie Müller

Sophie Müller ist eine gebürtige Stuttgarterin und erfahrene Journalistin mit Schwerpunkt Wirtschaft. Sie absolvierte ihr Studium der Journalistik und Betriebswirtschaft an der Universität Stuttgart und hat seitdem für mehrere renommierte Medienhäuser gearbeitet. Sophie ist Mitglied in der Deutschen Fachjournalisten-Assoziation und wurde für ihre eingehende Recherche und klare Sprache mehrmals ausgezeichnet. Ihre Artikel decken ein breites Spektrum an Themen ab, von der lokalen Wirtschaftsentwicklung bis hin zu globalen Finanztrends. Wenn sie nicht gerade schreibt oder recherchiert, genießt Sophie die vielfältigen kulturellen Angebote Stuttgarts und ist eine begeisterte Wanderin im Schwäbischen Wald.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"