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Paddock-Geflüster: Aktuelle Fahrerlager-Themen beim London E-Prix 2023

Formel E Saisonfinale in London: Großes Spektakel erwartet!

An diesem Wochenende findet das Saisonfinale der Formel E mit dem Hankook London E-Prix in Großbritannien statt. Neben dem spannenden Streckengeschehen gibt es im ExCeL-Messezentrum noch zahlreiche weitere Highlights zu entdecken. In unserer beliebten Serie „Paddock-Geflüster“ halten wir dich regelmäßig über die Geschehnisse im Fahrerlager auf dem Laufenden.

Ein besonderer Gast im Paddock ist der ehemalige Formel-E-Weltmeister Nyck de Vries. Der Niederländer, der seinen Abschied von der Rennserie im letzten Jahr bekannt gab, stattete unter anderem seinem ehemaligen Team McLaren einen Besuch ab. Dort fuhr er noch für das Team von Ian James, das damals unter dem Namen Mercedes-EQ antrat.

Auch das Helmdesign von Edo Mortara sorgt für Aufsehen. Der Schweizer Fahrer hat für das Saisonfinale in London einige Änderungen an seinem bunten und spektakulären Design vorgenommen. Die Farbkombination aus Orange, Gelb und Weiß sticht im Fahrerfeld deutlich heraus und lässt sich gut vom blauen Design seines Maserati-Teamkollegen Max Günther unterscheiden.

Neben den Rennen erwartet die Zuschauer:innen auch ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm. Die britische Pop- und R&B-Sängerin Ella Eyre tritt am Samstag als Show-Act auf, während sich die Fans am Sonntag auf einen Auftritt des Rappers Tinie Tempah freuen dürfen.

Die Formel E setzt auch beim London E-Prix auf Nachhaltigkeit. Die komplette Fracht der Rennserie wurde von DHL mit umweltfreundlichem Biokraftstoff per LKW nach London geliefert. Die Veranstaltung selbst wird zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen durchgeführt. Zudem stellt die Team- und Herstellervereinigung der Formel E alte Fahrzeugteile aus der Vorsaison zur Verfügung, die zu Kunstwerken verarbeitet und zugunsten des Klimaschutzprogramms von UNICEF versteigert werden sollen.

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Auch in diesem Jahr findet wieder eine Aktion der FIA-Initiative „Girls on Track“ statt. 120 Mädchen im Alter von zwölf bis 18 Jahren wurden eingeladen, um einen Einblick in den Motorsport zu erhalten und ihre Begeisterung für diesen Sport zu entdecken.

Ein weiteres Highlight des Wochenendes war der 24. Geburtstag von Nissan-Pilot Sacha Fenestraz. Das Team überraschte ihn mit einem Kuchen und bunten Luftballons, die über seinem Auto angebracht wurden.

Beim Shakedown vor dem Rennen verlief alles reibungslos, bis auf einen Verbremser von Mahindra-Pilot Roberto Merhi. Ansonsten wurden auch gelbe Flaggen, eine Full-Course-Yellow-Phase und sogar eine rote Flagge getestet.

Im Vorfeld des Rennens fand der traditionelle „Trackwalk“ statt, bei dem Fahrer, Teams und Medien den Kurs inspizierten. Auf unserem Instagram-Account haben wir einen Artikel mit Informationen zu den Besonderheiten der Strecke veröffentlicht.

Envision Racing hat einen Gen3-Boliden von Künstler Liam Hopkins mit Elektroschrott umgestalten lassen. Der Renner, der zumindest im Schritttempo fahrtauglich ist, wurde von Schauspieler Aidan Gallagher auf der Start-Ziel-Geraden bewegt.

Das TAG Heuer Porsche Team geht mit zwei neuen Halo-Sprüchen an den Start, die auf James Bond und William Shakespeare anspielen.

Ein süßes Highlight des Rennens ist der Hund Billy, das offizielle Maskottchen von Jake Dennis und seiner Lebensgefährtin Lexi. Billy hat sogar eine offizielle Akkreditierung der FIA und spielt in zahlreichen Posts in den sozialen Medien eine Hauptrolle.

Bei einem speziellen Event vor dem Rennen veranstalteten Porsche und Mahindra Rennen mit elektrischen Karts. Bei Porsche nahm ein Teilnehmer der britischen TV-Show „Love Island“ teil, während Mahindra lokale Journalist:innen und Influencer:innen einlud. Die Rennen waren äußerst unterhaltsam und Lucas di Grassi wurde bei Mahindra sogar Zweiter.

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Beim Shakedown zum London E-Prix dürfen die Fahrer so viele Runden fahren, wie sie möchten. Zudem entfällt die Leistungsbeschränkung auf 110 kW. Der Grund für diese Anpassungen ist, dass die Formel E im Shakedown erstmals das neue Gen3-Lenkrad testet.

Die zur Verfügung stehende Energiemenge beim London E-Prix wurde drastisch reduziert. Anstelle von 36 bis 40 kWh dürfen die Fahrer nur 27 kWh nutzen. Die Maßnahme betrifft vor allem die Fahrer mit Jaguar-Antrieben, da diese bereits bei den vorherigen Rennen mit Energieproblemen zu kämpfen hatten.

Das Saisonfinale der Formel E in London verspricht also ein spannendes und unterhaltsames Rennwochenende zu werden. Verfolge unsere Serie „Paddock-Gef

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