Stuttgart Aktuell

Nur noch wenige Corona-Patienten im Stuttgarter Klinikum

In Deutschland hat sich eine Trendwende bezüglich der Atemwegserkrankungen abgezeichnet. Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen ist von rund 1.500 auf unter 800 gesunken. Der Ärztliche Direktor des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart, Mark Dominik Alscher, sagte, dass die Infektionszahlen in der Klinik stark zurückgegangen sind. Obwohl die Zahlen sinken, rät Alscher weiterhin, die bekannten Hygienemaßnahmen einzuhalten, um die Infektionen in Risikogruppen zu minimieren.

Angesichts der Welle von Atemwegserkrankungen und der Arbeitsbelastung des Krankenhauspersonals zeichnet sich in den Krankenhäusern in Deutschland – auch in Baden-Württemberg – eine Trendwende ab. „Noch vor wenigen Wochen hatten wir eine Eskalation: bis zu 60 Patienten mit Corona, dazu viele mit Influenza“, sagt Mark Dominik Alscher im SWR-Interview. Er ist Ärztlicher Direktor des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart mit mehr als 1.000 Betten. Laut Alscher sind die Infektionszahlen in der Klinik stark zurückgegangen.

„Aktuell sind es nur elf Menschen, die wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden.“

Mark Dominik Alscher, Robert-Bosch-Krankenhaus

Das ist ein klares „Tief“. Der Mediziner geht davon aus, dass die Zahlen für den Rest des Winters nicht wesentlich steigen werden.

Intensivmediziner: „Corona ist kein Problem mehr“

Mit seinen Beobachtungen bestätigt der Mediziner eine Entwicklung, wonach Corona auf den Intensivstationen kein Thema mehr ist. Seit Anfang Januar sei die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen „von rund 1.500 auf heute unter 800 gesunken – also fast halbiert“, sagte Gernot, Vizepräsident des Deutschen Interdisziplinären Vereins für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI ). Marx, das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND).

Pandemie in Deutschland
Auf Intensivstationen ist Corona kein Problem mehr

In Deutschlands Kliniken zeichnet sich eine Trendwende ab: Demnach ist die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen seit Januar von rund 1500 auf weniger als 80 gesunken.

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Auch der Mediziner Alscher teilt die Einschätzung des baden-württembergischen Gesundheitsministers Manfred Lucha (Grüne). „Ich denke, wir haben den Endemiten jetzt mit viel Blut, Schweiß und Tränen erreicht“, sagte Lucha am Montag.

Personalmangel in der Pflege bleibt das Hauptproblem

Trotz der aktuellen Entwicklungen sind die Folgen von Corona im Robert Bosch Krankenhaus nach wie vor zu spüren. „Wir merken, dass die Mitarbeiter immer noch krank werden. Und im Moment haben wir so einen Fachkräftemangel, dass sogar einzelne Mitarbeiter nerven.“ Aber auch bei den Beschäftigten sind die Zahlen rückläufig.

Arzt rät: Hygienemaßnahmen einhalten

In der kommenden Woche fallen die letzten Corona-Auflagen in Baden-Württemberg. Alscher rät, trotz sinkender Corona-Zahlen an den bekannten Hygienemaßnahmen festzuhalten: „In den Wintermonaten haben wir eine erhöhte Infektionsrate, zudem ist Influenza eine Volkskrankheit, die jedes Jahr viele Todesopfer fordert.“ Durch die Schutzmaßnahmen könnten die Infektionszahlen vor allem in den Risikogruppen minimiert werden.

Quelle: SWR – Nur noch wenige Corona-Patienten im Stuttgarter Klinikum

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