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Neuer Leiter der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Gmünd

Claudia Zink ist die neue Leiterin der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Gmünd. Justizministerin Marion Gentges betonte ihre hohe Befähigung für Führungsaufgaben und dankte ihrer Vorgängerin Sibylle von Schneider für ihr Engagement.

Der neue Direktor der Justizvollzugsanstalt (JVA) Schwäbisch Gmünd heißt Claudia Zink. Justiz- und Migrationsminister Marion Gentges überreichte Frau Zink am 20. Juni 2022 im Justizministerium in Stuttgart die Ernennungsurkunde und wünschte der 44-jährigen Rechtsanwältin viel Erfolg bei ihrer neuen Berufung. Gleichzeitig verabschiedete Justizministerin Marion Gentges Zinks Vorgängerin Sibylle von Schneider, die am 30. Juni 2022 nach rund 20 Jahren an der Spitze der Anstalt ihren letzten Arbeitstag hatte und in den gesetzlichen Ruhestand trat.

Hohe Anerkennung durch die Mitarbeiter

Justizministerin Gentges sagte: „Der bisherige Werdegang von Frau Zink zeigt sie als hochqualifizierte Richterin, die ein großes Verständnis für Führungs- und Organisationsaufgaben hat und sich durch ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, positiver Ausstrahlung und Durchsetzungskraft auszeichnet.“ Sie verwies auch darauf, dass Frau Zink die JVA Schwäbisch Gmünd als langjährige stellvertretende Leiterin der Justizvollzugsanstalt bereits sehr gut kennt und aufgrund ihrer Persönlichkeit und ihrer Leistungen im Justizvollzug und insbesondere bei der Justizvollzugsanstalt hohe Anerkennung genießt Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Gmünd.

Zinks Vorgängerin Sibylle von Schneider dankte Gentges für ihre geleistete Arbeit. „Sie war eine Einrichtungsleiterin, die aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen, ihrer fachlichen Kompetenz und ihrer Verbundenheit mit ihrer Einrichtung von allen Seiten hohe Anerkennung genoss und in ihrer Tätigkeit als Einrichtungsleiterin nachhaltig wirkte prägt die JVA Schwäbisch Gmünd seit über zwei Jahrzehnten“, sagte der Minister. Darüber hinaus verstand sie es hervorragend, die Anstalt Gmünder kompetent und repräsentativ in der Öffentlichkeit zu vertreten und bei Führungen durch die Anstalt für die Justizvollzugsanstalt und ihre Anstalt zu werben.

Claudia Zink

Claudia Zink wurde am 21. Januar 1978 in Geislingen geboren und wuchs in Gingen auf. Sie studierte Rechtswissenschaften in Tübingen. Nach Abschluss ihres Referendariats am Amtsgericht Ellwangen trat sie am 01.06.2005 in die baden-württembergische Justiz ein. Aufgrund ihres Interesses an einer leitenden Tätigkeit wurde sie ab 15.11.2007 erstmals zur JVA Schwäbisch Gmünd abgeordnet bis einschließlich 14. Juli 2009. Am 27. März 2009 wurde sie zur Richterin auf Lebenszeit ernannt Amtsgericht Schwäbisch Gmünd. Ab dem 22. November 2011 übernahm die zweifache Mutter die stellvertretende Leitung der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Gmünd – mit einem kurzen Zwischenstopp Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart. Claudia Zink ist
44 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

Gefängnis in Schwäbisch Gmünd

Die JA Schwäbisch Gmünd ist die zentrale Frauenvollzugsanstalt des Landes für Erwachsene und Jugendliche. Es verfügt über insgesamt 355 Haftplätze. Die Anstalt ist in einer ehemaligen Klosteranlage untergebracht, in der von der Gründung des Klosters „Gotteszell“ im Jahr 1240 bis 1803 Dominikanerinnen lebten. Im Zuge der Säkularisation wurde die Klosteranlage in ein Staatsgefängnis umgewidmet. Seit 1986 wurde die Einrichtung kontinuierlich und umfassend ausgebaut, unter anderem durch weitere Haftanstalten, eine Mutter-Kind-Abteilung und eine neue Werkstatt. Das Klostergebäude der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Gmünd wird derzeit komplett saniert.

Inspiriert von Landesregierung BW

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