Neue Förderangebote für Investitionen in Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz

Neue Förderangebote für Investitionen in Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz

Im Land wird es neue Förderangebote für „gezielte Investitionen in Umwelt- und Klimaschutz“ sowie für die Abkehr von der ganzjährigen Anbindehaltung von Rindern geben. Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz sind zentrale Elemente der Weiterentwicklung der einzelbetrieblichen Investitionsförderung in der Landwirtschaft.

Klima- und Umweltschutz sowie der Tierschutz sind zentrale Themen der Gesellschaft und Landwirtschaft Bewegung. Diese Ziele wollen wir gemeinsam voranbringen. Deshalb unterstützen wir mit individuelle Investitionsförderung unsere Familienbetriebe bei der Bewältigung dieser Aufgaben. Ab 2022 werden weitere konkrete Förderangebote angeboten, um das Tierwohl zu verbessern und Emissionen zu reduzieren“, sagte die Ministerin für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Peter Hauk.

in dem Programm zur Förderung landwirtschaftlicher Investitionen (AFP) Zukünftig werden „Gezielte Investitionen in Umwelt- und Klimaschutz“, sogenannte SIUK-Maßnahmen, eingeführt. Mit dem vorrangigen Ziel, den Umwelt- und Klimaschutz zu fördern, gelten diese Maßnahmen als nicht produktive Investitionen. So können künftig SIUK-Einzelmaßnahmen, die nachträglich in bestehende Anlagen oder direkt in Neubauten integriert werden, mit bis zu 40 Prozent gefördert werden. Dazu gehören beispielsweise Abluftreinigungsanlagen, emissionsarme Stallböden, Güllekühlung oder die Abdeckung bestehender Güllelager.

Tierwohl und Emissionsreduktionen ermöglichen

„Dass auch in Milchviehbetrieben mehr Tierwohl bei gleichzeitiger Reduzierung der Emissionen erreicht werden kann, ist ein Ergebnis des 2017 gestarteten Projekts European Innovation Partnership ‘Bauen in der Rinderhaltung’ (EIP-Rinder) gezeigt. In diesem Projekt wurden gemeinsam praxistaugliche Stallkonzepte für mehr Tierwohl und geringere Emissionen entwickelt und durch Forschung, Bildung, Wirtschaft und Praxis erprobt“, betonte Minister Hauk. Investitionen in Milchviehställe, die neben der Einhaltung der Premium-Anforderungen für eine besonders tiergerechte Haltung auch verschiedene emissionsmindernde Maßnahmen umsetzen, darunter eine emissionsarme Laufsteggestaltung, eine emissionsarme Bodengestaltung und eine Aufstockung der Futterplätze, können eine künftig eine Erhöhung der Förderquote von 35 Prozent.

„Um das Tierwohl weiter zu steigern, ist es unser erklärtes Ziel, die ganzjährige Anbindehaltung von Rindern zu beenden. Daher ab 2022 nicht nur in der AFP, sondern auch im Programm für Förderung von Investitionen in kleinbäuerliche Betriebe (IklB, ehemals LPR-D1) die Abkehr vom Tethering sollte besonders gefördert werden“, sagte Minister Hauk. Werden die Prämienvorgaben für eine besonders tierfreundliche Haltung eingehalten, wird in diesem Zusammenhang eine zehnprozentige Aufstockung der Förderung um 40 Prozent gewährt. Für landwirtschaftliche Betriebe ist es wichtig, dass künftig vor jeder im Rahmen des AFP geförderten Investition eine auf das Anlageziel abgestimmte Beratung erfolgen muss.

250 Projekte im Jahr 2021 gefördert

Rückblickend wurden in der Einzelbetriebs-Investitionsförderung (AFP und Diversifikation) im Jahr 2021 insgesamt 250 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 166 Mio Projekte, ein Gesamtinvestitionsvolumen von 131 Millionen Euro und Fördermittel von rund 28,7 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 175 Anträge weniger gestellt. Der Hauptgrund dafür ist, dass die Maschinenfinanzierung über dem “Investitionsprogramm für die Landwirtschaft” des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft läuft. Der Großteil der geförderten Investitionen im AFP waren besonders tierfreundliche Stallbauprojekte im Rinder-, Schweine- und Geflügelsektor. Hier machte sich der massive Kostenanstieg der letzten Jahre bemerkbar. Mehr als ein Drittel weniger Investitionsprojekte in Milchviehställe wurden verzeichnet als im Vorjahr.

Die Förderung von In Diversifikation investieren zum Aufbau neuer Einkommenssäulen für landwirtschaftliche Betriebe wird auch 2022 unverändert fortgeführt. 2021 blieb es mit 67 Projekten auf ähnlichem Niveau wie in den beiden Vorjahren. Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug 35,5 Millionen Euro bei Fördermitteln von rund 5,5 Millionen Euro. Der Schwerpunkt der Investitionen lag in den Bereichen Tourismus und Marketing.

Im Rahmen des Programms zur Förderung von Investitionen in kleinbäuerliche Betriebe (IklB, ehemals LPR-D1) wurden im Jahr 2021 insgesamt 52 Projekte mit Zuschüssen von rund 1,9 Millionen Euro gefördert. Der Schwerpunkt der geförderten Projekte lag in den Bereichen Rinder- und Legehennenhaltung. Rund 70 Prozent der Mittel wurden für den Bau von Mutterkuh- und Rindermastställen sowie für Investitionen in mobile Hühner verwendet.

Individuelle Betriebsunterstützung für landwirtschaftliche Betriebe

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