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Neue Bildungspläne für die Berufsschulen

Die Berufsschulen des Landes erhalten neue Bildungspläne. Die neuen Bildungspläne mit Schwerpunkt auf der Lernfähigkeit und den MINT-Fächern stärken die berufsbildenden Gymnasien.

Am 1. August 2021 werden die neuen Bildungspläne für berufsbildende Gymnasien, die das Ministerium für Bildung und Kultur zusammen mit dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerausbildung (ZSL) hat geklappt. Ziel der Überarbeitung war es, eine Verbindung zu den Bildungsplänen der allgemeinen Schulen herzustellen, die Lerninhalte an die berufliche Realität und die digitalen Medien anzupassen und den MINT-Fächern noch mehr Bedeutung zu verleihen. Darüber hinaus hat der mehrjährige Prozess zur Weiterentwicklung der Berufsschulen ein wichtiges Ziel erreicht.

Erstes Abitur basierend auf der neuen Struktur der oberen Ebene im Jahr 2024

Im Jahr 2024 können die Schüler erstmals ihre Abitur auf der Grundlage der neuen Struktur der Oberstufe ablegen. In mehr als 500 Fortbildungskursen werden die Lehrer derzeit auf den Unterricht mit dem neuen Lehrplan ab dem kommenden Schuljahr vorbereitet. Zusätzlich werden Musterprüfungsaufgaben erstellt, mit deren Hilfe sich die Lehrkräfte dann gemeinsam mit den Schülern in den Klassen auf das erste Abitur nach den neuen Regeln vorbereiten können. Die digitalen Pläne stehen den Schulen seit Ende September 2020 zur Verfügung. Sie haben jetzt die gedruckte Version davon vom Kulturministerium erhalten.

„Mit den neuen Bildungsplänen machen wir berufsbildende Gymnasien zukunftsfähig – und damit auch die Schüler. Wir haben den Lehrplan aktualisiert, den MINT-Bereich gestärkt und die Fähigkeit zum Lernen sowie die Bedeutung der Digitalisierung hervorgehoben “, sagt der Bildungsminister Dr. Susanne Eisenmann zum neuen Lehrplan. Die Entwicklung der neuen Schulungspläne wurde von einer hochkarätigen Expertengruppe unterstützt und kritisch überwacht. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Verbänden, Kirchen und der Gesellschaft nahmen teil, und auch die wissenschaftliche Seite war beteiligt. Die Expertengruppe hat sich auf alle wichtigen Innovationen geeinigt.

Ziele und Inhalte des neuen Lehrplans

Ziel der neuen Bildungspläne ist es, eine Verbindung zu den Bildungsplänen der allgemeinen Schulen herzustellen und zur allgemeinen Hochschulzugangsqualifikation zu führen. Weitere Ziele sind die Schärfung der Beziehung zwischen Lerninhalten und beruflicher Realität, die angemessene Darstellung digitaler Medien als Lerninstrumente und die noch größere Bedeutung des Erwerbs von Fähigkeiten in den MINT-Fächern. Neben den fünf technischen Profilfächern (Mechatronik, Informationstechnologie, Design- und Medientechnologie, Technologie und Management, Umwelttechnik) konzentrieren sich die Profilfächer Agrarbiologie, Biotechnologie, Ernährung und Chemie sowie Gesundheit und Biologie auch auf den MINT-Bereich . Informatik wird künftig für alle Schulkinder in allen drei Schuljahren Pflichtfach sein. Darüber hinaus werden andere naturwissenschaftliche Fächer (Biologie, Chemie, Physik) in allen sechs Richtungen der Berufsschule – Agrarwissenschaften, Biotechnologie, Ernährungswissenschaften, Sozial- und Gesundheitswissenschaften, Technologie und Wirtschaft – in dreistündigen Klassen unterrichtet An den technischen Gymnasien gibt es noch zwei Stunden Laborübungen.

Mehr Möglichkeiten für individuelle Talente

Darüber hinaus haben Schüler an berufsbildenden Gymnasien in Zukunft mehr Möglichkeiten: Sie können je nach ihren persönlichen Talenten auf einem höheren Niveau entweder Deutsch oder Mathematik wählen. Zusätzlich zum sechsstündigen berufsbezogenen Profilfach können sie dieses als zweites von vier schriftlichen Abitur-Prüfungsfächern wählen. Berufsbezogene Zusatzfächer wie Wirtschaftsinformatik, zweisprachige Global Studies, Spezialgebiete der Bio- und Ernährungswissenschaften oder Bioinformatik, die sich größtenteils im MINT-Bereich befinden, erweitern das profilspezifische Lehrangebot in die einzelnen Richtungen. „Die weiteren Entwicklungen in Wirtschaft, Wissenschaft und Didaktik der letzten Jahre spiegeln sich in den Bildungsplänen der Berufsschulen wider. Dies bedeutet, dass junge Menschen auch in Zukunft vielfältige Möglichkeiten finden werden, ihre Talente und Talente an Berufsschulen weiterzuentwickeln “, sagte Minister Eisenmann.

Unterstützungsangebote für Schulen

Um die Lehrkräfte bei der Umsetzung des neuen Lehrplans zu unterstützen, hat das ZSL für fast alle Fächer Handouts Entwickelt. Seit Beginn des Schuljahres wurden mehr als 500 digitale Fortbildungskurse durchgeführt, um die neuen Lehrpläne einzuführen. zusätzlich Institut für Bildungsanalyse Baden-Württemberg (IBBW) Für alle Prüfungsfächer wurden Musterprüfungsaufgaben entwickelt, die den Schülern helfen, diese in den Noten zu verwenden und sich auf das Abitur vorzubereiten. Im Auftrag und in enger Abstimmung mit dem Kulturministerium war das ZSL auch an der Entwicklung von insgesamt 82 neuen Bildungsplänen mit rund 2000 Seiten beteiligt. Mehr als 60 Bildungsplankommissionen haben zwei Jahre lang an diesen Plänen gearbeitet.

Die Bildungspläne der oberen Ebene für die Berufsschulen wachsen auf. Dies bedeutet, dass sie sich für die Schüler bewerben, die im Schuljahr 2021/2022 die Einstiegsklasse (11. Klasse) an den Berufsschulen besuchen. Für die erste Klasse (12. Klasse an den Berufsschulen) gelten diese für das Schuljahr 2022/2023 und für die zweite Klasse für das Schuljahr 2023/2024. Die derzeit verwendeten und bisher getesteten Bildungspläne für die Mittelschule (8. bis 10. Klasse) treten am 1. August 2021 für alle drei Klassen gleichzeitig in Kraft. Bildungsminister Eisenmann legte das Finale fest Version der Bildungspläne für die berufsbildenden Gymnasien, die im Juli letzten Jahres zum Beginn des kommenden Schuljahres 2021/22 in Kraft treten. Deshalb sind sie seit September 2020 dort digital verfügbar. Dank der Online-Präsentation können Medien künftig die nutzen SESAM-Datenbank von Staatliches Medienzentrum und der Inhalt der einzelnen Lehrpläne kann direkt mit den entsprechenden Fortbildungskursen verknüpft werden.

Berufliche Gymnasien

Das berufsbildende Gymnasien in drei Jahren auf der mittleren Bildungsqualifikation (Sekundarschulqualifikation, technische Hochschulqualifikation) bis zur allgemeinen Hochschulqualifikation aufbauen. An 20 Standorten wird die Berufsschule ab der achten Klasse auch als sechsjähriger Kurs angeboten, der zu einer allgemeinen Hochschulqualifikation führt. In Baden-Württemberg wird jedes dritte Abitur an einer Berufsschule erworben.

Die Berufsschule hat sechs verschiedene Richtungen mit insgesamt 13 Profilen:

• • Landwirtschaftliche Oberschule

• • Biotechnologisches Gymnasium

• • Ernährungshochschule

• • High School für Sozial- und Gesundheitswissenschaften mit den Profilen Gesundheit und Soziales

• • Technische Universität mit den Profilen Design und Medientechnologie, Informationstechnologie, Mechatronik, Technologie und Management, Umwelttechnik

• • Business High School mit den Profilen Business, International Business (zweisprachig), Finanzmanagement

Ministerium für Kultur, Jugend und Sport: Berufliche Gymnasien

Bildungspläne Baden-Württemberg: Neue Bildungspläne für die Berufsschule

Staatlicher Bildungsserver Baden-Württemberg: Handouts zur Einführung der Bildungspläne ab dem Schuljahr 2021/2022

Staatliches Medienzentrum: SESAM-Medienbibliothek

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