Auto Summit beschließt, den Kaufbonus für Elektroautos zu verlängern

Neue Ansätze in der Parkraumpolitik

Baden-Württemberg will Klimaland werden. Die Aufwertung und gerechtere Verteilung des begrenzten Straßenraums ist ein wesentlicher Bestandteil der dafür notwendigen Verkehrswende. Dabei kann laut Verkehrsminister Winfried Hermann das Thema Parken eine besondere Rolle spielen.

Auch der ruhende Verkehr kann zum Klimaschutz beitragen. Baden-Württembergs Kommunen und Land gehen das Thema zukunftsorientiert an. Das sind die ersten Diskussionen auf der heutigen Digitalveranstaltung des baden-württembergischen Verkehrsministeriums und der Stadträte Baden-Württemberg zum Thema „Straßen erneuern – neue Ansätze in der Parkraumpolitik“ gezeigt.

Baden-Württemberg will Klimaland werden. Die Aufwertung und gerechtere Verteilung des begrenzten Straßenraums ist ein wesentlicher Bestandteil der dafür notwendigen Verkehrswende. „Das Thema Parken kann hier eine besondere Rolle spielen“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann. „Die Autos sind in den letzten Jahren immer breiter und größer geworden. Und es wurden immer mehr. Schon seit Klimaabkommen von Paris In Baden-Württemberg gibt es eine halbe Million mehr Autos. Gleichzeitig steht der zur Verfügung stehende öffentliche Raum nicht mehr zur Verfügung. Dies führt auch zu Verkehrssicherheitsproblemen. Parkende Autos versperren die Sicht auf die Straße, was besonders für Kinder beim Überqueren der Straße gefährlich werden kann. Unsachgemäß parkende Fahrzeuge auf Radwegen wiederum gefährden Radfahrer. Ein Umdenken muss stattfinden: Wir müssen das Parken anders managen, um wieder mehr Platz für nachhaltige Mobilität und mehr Lebensqualität zu gewinnen. Wir wollen einen Paradigmenwechsel einleiten, um unsere Straßen zu Wohn- und Begegnungsstätten aufzuwerten. Des Koalitionsvertrag macht deutlich: Unsere Straßen müssen uns mehr wert sein. Das Parken sollte daher kostendeckend sein. “

Diskussion über eine zukunftsorientierte Parkraumpolitik

Gudrun Heute-Bluhm, Vorstandsmitglied des baden-württembergischen Städtebundes, betont die Rolle der Kommunen: „Die Frage, ob die Nutzung öffentlicher Parkplätze im Einzelfall unter Wert gehandelt wird, unterliegt einer Prüfung vor Ort und sollte im Gemeinderat beschlossen werden. Hier findet die Bewertung statt, wo zusätzliches Einkommen im Sinne einer nachhaltigen Mobilität bestmöglich eingesetzt werden kann. “

Die Veranstaltung baut auf der aktuellen Parkgebührenordnung auf und basierte auch auf der Empfehlungen des Arbeitskreises „Parkplatzmanagement“ des Strategiedialogs der Automobilindustrie (PDF). Vormittags Verkehrsminister Hermann, Frau Today-Bluhm vom Stadtrat BW, Leonbergs Oberbürgermeister Herr Cohn, Frau Klein-Hitpass aus Deutsches Institut für Urbanistik und Herr Christ aus APCOA-Parkplatz gemeinsam mit der Moderatorin Hanna Gersmann zu einem emotional aufgeladenen Thema. Vor über 200 Teilnehmern zeichneten sie die Vision einer klimafreundlichen Mobilität, in der das Parken als zentrales Steuerungsinstrument zu einer aktiven kommunalen Verkehrs- und Raumplanung beiträgt, Flächenkonkurrenz aufzeigt und die Lebensqualität der Menschen verbessert.

In den sechs praxisorientierten Workshops am Nachmittag werden die Themen der Vormittagsdiskussion gemeinsam mit den Teilnehmern vertieft. Diskutiert werden unter anderem die Mehrfachnutzung von Parkraum, die Herausforderungen für urbane Logistik- und Sharing-Anbieter, Daten rund um das Parken, Kooperationsmöglichkeiten und die Integration der E-Ladeinfrastruktur in den Parkraum. Darüber hinaus Beratungsangebote für Kommunen, des Kompetenznetzwerk Klima Mobile sowie eine mögliche Förderung durch das Land Orientierung für eine moderne, zukunftsorientierte Parkraumpolitik.

.
Inspiriert von Landesregierung BW

Ein guter Tipp ist auch regelmäßig auf der Facebook-Seite Mein Stuttgart vorbeizuschauen. Dort erhalten Sie zahlreiche nützliche News, Ratgeber und jede Menge Jobs in Stuttgart und Umgebung.

Partner: Krypto News Deutschland | Krypto News Österreich | Daniel Wom | Webdesign Agentur Wom | Mein Berlin | Mein Leipzig



Auch interessant

Staat fördert weitere „Toiletten für alle“ mit 200.000 Euro

Staat fördert weitere „Toiletten für alle“ mit 200.000 Euro

Baden-Württemberg stellt weitere 200.000 Euro für öffentliche Toiletten zur Verfügung, die sich speziell an Menschen …

Hinterlasse einen Kommentar

mehr
Erlaubt HTML-tags und Attribute: <a href="" title=""> <blockquote> <code> <em> <strong>