Neubau für das Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universität Freiburg

Neubau für das Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universität Freiburg

Das Finanzministerium hat die Baugenehmigung für das neue Ersatzgebäude für Anatomie und Zellbiologie an der Universität Freiburg erteilt. Der Staat investiert insgesamt rund 53 Millionen Euro. Mit dem neuen Gebäude ist Freiburgs Anatomie hervorragend für die Zukunft positioniert.

Das Universität Freiburg bekommt dafür ein neues Gebäude Institut für Anatomie und Zellbiologie. Das Finanzministerium hat die Baugenehmigung erteilt. Insgesamt investiert der Staat rund 53 Millionen Euro in das Ersatzgebäude, die Medizinische Fakultät der Universität Freiburg rund 15 Millionen Euro. Der Baubeginn ist für Sommer 2021 geplant. Die Fertigstellung ist für Mitte 2024 geplant.

Das neue Gebäude erfüllt die heutigen Anforderungen an Forschung und Lehre

“In dem neuen Gebäude beherbergen wir das Institut für Anatomie und Zellbiologie in einem Gebäude, das den heutigen Anforderungen an Forschung und Lehre entspricht”, sagte Finanzminister Edith Sitzmann. „Die Nutzer können sich auf ihr neues Gebäude freuen, das mit seiner hellen Keramikfassade gleichzeitig modern und funktional wirkt. Natürlich spielt auch der Klimaschutz eine Rolle: Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt jedes Jahr 28 Megawattstunden klimafreundlichen Strom. “”

„Anatomie ist eine moderne Lehr- und Forschungsdisziplin. Es ist ein zentraler Bestandteil der medizinischen Ausbildung und der klinischen Forschung. Mit dem Ersatzgebäude für das Institut für Anatomie und Zellbiologie ist die Freiburger Anatomie hervorragend positioniert und kann weiterhin wichtige Impulse für die Weiterentwicklung von Inhalten und Technologien in der hochmodernen medizinischen Forschung und Lehre auf höchstem Niveau geben “, betonte der Minister der Wissenschaft Theresia Bauer.

Rund 4.000 Quadratmeter Nutzfläche

Der Grundriss des neuen Gebäudes, der rund 55 Meter breit und 43 Meter lang ist, hat die Form eines Winkels. Infolgedessen gibt es einen einladenden Eingangshof in der Elsässer Straße. Auf der Straße befindet sich ein einstöckiger Hörsaal, dessen Spezialität die Oberlichtkegel sind, die natürliches Licht hereinlassen. Die Labore sind in einem vierstöckigen Block untergebracht, der nach hinten versetzt ist. Insgesamt stehen rund 4.000 Quadratmeter Nutzfläche für Lehre und Forschung zur Verfügung.

Eine Renovierung der drei denkmalgeschützten Bestandsgebäude in der Albertstraße, die den heutigen baulichen Anforderungen an Gebäude mit Laboratorien entsprochen hätte, war nicht möglich. Die bestehenden Gebäude im Institutsviertel sollen künftig für andere Zwecke der Universität genutzt werden.

Das neue Gebäude erhält Wärme aus dem Wärmekraftwerk des Universitätsklinik. Dampf und Kälte werden lokal im Gebäude erzeugt. Es wird mit energieeffizienter LED-Technologie beleuchtet. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach hat eine Nennleistung von 27 Kilowatt Spitzenleistung.

Das Freiburger Büro des Landesamtes für Vermögen und Bau Baden-Württemberg übernimmt die Leitung des Projekts. Das Design stammt von kister scheithauer grobarchitekten und städteplaner GmbH aus Köln, die auch für die Umsetzung verantwortlich sind.

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