Neobanking-Riese N26 bereit, im Jahr 2022 Kryptodienste anzubieten

Neobanking-Riese N26 bereit, im Jahr 2022 Kryptodienste anzubieten

  • N26, ein in Deutschland ansässiger Online-Banking-Riese, ist enttäuscht über seine Unkenntnis des boomenden Kryptomarktes.
  • Als Turnaround plant das Unternehmen, innerhalb des Jahres ein Krypto-Handelsgeschäft und eine Aktienvermittlung zu starten.

N26, ein Fintech-Unternehmen mit einem Volumen von 7,8 Milliarden Euro (ca. 8,8 Milliarden US-Dollar), gehört jetzt zu denen, die es bedauern, den Kryptomarkt viel zu lange ignoriert zu haben. Mitgründer und Co-CEO Max Tayenthal sagt, das deutsche Unternehmen habe zu viel Wert darauf gelegt, weltweit Flaggen zu setzen, anstatt in den Krypto-Boom zu investieren.

N26 wurde in den letzten zehn Jahren als vielversprechendes Online-Kreditunternehmen gegründet. Es ist heute eines der am höchsten bewerteten Fintechs in Europa, mit Investoren wie Peter Thiels Valar Ventures und Li Ka-Shing. N26 hat seine Wurzeln erweitert und bietet nun 7 Millionen Kunden in 24 Ländern Dienstleistungen an. Trotz dieser beeindruckenden Zahlen hat das Unternehmen selbst Schuld daran gefunden, dass es keine Krypto- und Aktienhandelsdienstleistungen anbietet.

„Hätten wir Handel und Krypto aufbauen sollen, anstatt in den USA zu starten? Im Nachhinein wäre das vielleicht eine kluge Idee gewesen“, sagte Tayenthal der FT in einem Interview und fügte hinzu: „Wir haben uns extrem dünn verteilt.“

Das Land hat vor kurzem seine Geschäftstätigkeit aus den USA zurückgezogen, da es sich auf sein europäisches Kerngeschäft konzentrieren muss.

N26 bereitet sich auf die Kryptoindustrie vor

Mit dem Bedauern kommt der Beschluss von 2022, ein Krypto-Handelsgeschäft und eine Aktienvermittlung zu starten. Hier muss das Unternehmen möglicherweise seine regulatorischen Compliance-Maßnahmen weiter neu organisieren, da die Regulierungsbehörden eine intensive Aufsicht über die Kryptoindustrie anstreben.

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Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen regulatorische Probleme mit der deutschen Aufsichtsbehörde BaFin wegen verschiedener Mängel, wie zum Beispiel mangelhafter Geldwäschekontrollen. Die BaFin setzte daraufhin eine Grenze von 50.000, wobei N26 durchschnittlich 170.000 Neukunden pro Monat hatte. Diese Beschränkung wird nach Angaben der Aufsichtsbehörde erst aufgehoben, wenn das Unternehmen seine Fähigkeiten zur Einhaltung von Vorschriften und zur Risikominderung unter Beweis stellt. Darüber hinaus hat die BaFin in einem seltenen Schritt zwei Sonderbeauftragte ernannt, um die Verbesserungen bei N26 zu verfolgen.

Randnotizen

In dieser Angelegenheit hat Tayenthal versichert, dass das Unternehmen die Obergrenze bis zum Spätsommer vollständig angehoben haben wird. Er sagt N26 hat im vergangenen Jahr Anstrengungen unternommen, um die Messlatte seiner Fähigkeiten zur Bekämpfung der Finanzkriminalität „massiv“ zu erhöhen. Er räumt jedoch ein, dass an „bestimmten Aspekten“ noch gearbeitet werden müsse.

Darüber hinaus stellt Tayenthal fest, dass sich die Anleger dieser Beschränkungen vor der letzten Finanzierungsrunde des Unternehmens voll und ganz bewusst waren. N26 hat im vergangenen Jahr 780 Millionen Euro eingesammelt, auf den aktuellen Wert angehoben und gleichauf mit der Commerzbank mit 541 Milliarden Euro Aktiva platziert.

Derzeit bereitet das Unternehmen die Börsennotierung bis Jahresende vor. Der Co-CEO sagt jedoch, dass sich die Pläne im Laufe des Jahres ändern könnten.


Quelle: Crypto-News-Flash.com

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