Modernisierung der Abwasserentsorgung in Kreßberg gefördert

Modernisierung der Abwasserentsorgung in Kreßberg gefördert

Die Gemeinde Kreßberg im Landkreis Schwäbisch Hall erhält für den zweiten Bauabschnitt der Modernisierung ihrer Abwasserentsorgung knapp 1,8 Millionen Euro. Diese Investition in die Zukunft sichert Ihnen eine moderne, umweltschonende und wirtschaftliche Abwasserbehandlung.

Die Landesregierung Baden-Württemberg fördert auch den zweiten Bauabschnitt mit Landesmitteln zur Modernisierung der Abwasserentsorgung in der Gemeinde Kreßberg. Für die Stilllegung der Kläranlage Wüstenau erhält die Gemeinde im Landkreis Schwäbisch Hall 1.754.800 Euro. Die Baukosten belaufen sich auf knapp 2,3 Millionen Euro.

Nachdem die Gemeinde Kreßberg im Juli 2020 den Förderbescheid für den ersten Bauabschnitt „Erweiterung und Sanierung der Sammelkläranlage Riegelbach“ erhalten hat, soll nun im zweiten Bauabschnitt die Teichkläranlage in Wüstenau stillgelegt und übertragen werden zum Sammelkläranlage Riegelbach verbunden sein.

Wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz

„Mit dieser Investition in die Zukunft sichert die Gemeinde Kreßberg eine langfristige Wasserwirtschaft und wirtschaftliche Abwasserentsorgung im Gemeindegebiet und leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz“, so Umweltminister Thekla Walker.

Im Jahr 2016 hat die Gemeinde Kreßberg ein Strukturgutachten für ein nachhaltiges Abwasserkonzept in der Gemeinde zur Weiterentwicklung der Abwasserentsorgung in Auftrag gegeben. „Als Ergebnis dieser baulichen Prüfung hat sich die Stilllegung der Kläranlage Wüstenau und der Anschluss an die Sammelkläranlage Riegelbach sowie ein entsprechender Ausbau der Sammelkläranlage Riegelbach als die wirtschaftlichste und sinnvollste herausgestellt Lösung in Sachen Wassermanagement”, betont Walker.

Streuobstwiese auf altem Gelände

Im zweiten Bauabschnitt wird nun das Regenüberlaufbecken in Wüstenau saniert. Gleichzeitig wird dort ein Abwasserpumpwerk gebaut und eine Abwasserdruckleitung bis zu einem Anschlussschacht in Asbach verlegt, von wo aus das Abwasser über Pumpwerke zur Sammelkläranlage Riegelbach weiterfließt. Das Regenüberlaufbecken und das Pumpwerk werden mit moderner Fernwirktechnik ausgestattet, damit im Klärwerk Riegelbach eine Überwachung und Dokumentation erfolgen kann.

Nach den Bauarbeiten kann die Kläranlage Wüstenau stillgelegt werden. Dies geschieht durch Entleerung und Entschlammung der bestehenden Klärbecken, Demontage der Abdichtung und abschließendes Verfüllen und Renaturieren der Klärbecken. „Es ist geplant, auf dem Gelände eine Streuobstwiese anzulegen“, erklärte Minister Walker. „Das ist eine tolle Idee, wie man solche Flächen auf natürliche Weise weiter nutzen kann.“ Die Fertigstellung ist für Ende 2024 geplant.

Ministerium für Umwelt, Klima und Energie: Sammlung und Reinigung von Abwasser

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