Junghennen aus dem Betrieb mit Vogelgrippe nach Baden-Württemberg geliefert

Minister Hauk sensibilisiert für die Prävention der Vogelgrippe

In den kommenden Wochen und Monaten könnte es zu einer großen Vogelgrippe-Epidemie kommen. Eine enge Abstimmung zwischen Geflügelhaltern und Veterinärbehörden sowie frühzeitige Präventionsmaßnahmen minimieren das Risiko von Ausbrüchen der Vogelgrippe.

„Seit Mitte Oktober 2021 nehmen die Meldungen über Ausbrüche der Vogelgrippe (HPAIV H5) bei Wildvögeln in Deutschland und Europa zu. Diese könnten Vorboten einer großen Epidemie in den kommenden Wochen und Monaten sein. Daher ist es besonders wichtig, Maßnahmen zu ergreifen.“ jetzt und ergreifen Sie die notwendigen Präventivmaßnahmen, um die Einschleppung der Krankheit in Geflügelbestände und Vogelhaltungen zu verhindern”, sagte der Minister für Ernährung, ländliche Räume und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Tierhalter sind mitverantwortlich für die Minimierung des Seuchenrisikos

Nach geltendem seit 21. April 2021 Tiergesundheitsgesetz der Europäischen Union Tierhalter sind im Rahmen ihrer Eigenverantwortung mitverantwortlich für die Gesundheit ihrer Tiere und jetzt noch mehr als bisher für die Minimierung des Risikos einer Seuchenausbreitung und müssen daher entsprechende Maßnahmen ergreifen. Dies gilt auch für den Schutz vor Wildtieren. Zu den zu treffenden Maßnahmen können Einzäunung, Einzäunung, Überdachung, Aufstellen von Netzen sowie Reinigung und Desinfektion sowie ggf. Insekten- und Nagetierbekämpfung gehören.

„Um auf einen Ausbruch der Aviären Influenza vorbereitet zu sein, bitte ich die Geflügelhalter, sich mit den zuständigen Veterinärbehörden abzustimmen, wenn Ausnahmen von der Unterbringungspflicht in einer Aufstellungsanordnung oder vom Vermarktungsverbot in einem Aviären Influenza-Sperrgebiet gelten sollen Wenn die entsprechenden Anforderungen frühzeitig mit den zuständigen Veterinärbehörden im Vorfeld eines Ausbruchs geklärt werden, können Verfahren beschleunigt und vereinfacht werden“, so Minister Hauk.

Darüber hinaus werden Unternehmen, Angehörige der Tierberufe und Heimtierhalter ermutigt, bei Präventions- und Seuchenbekämpfungsmaßnahmen mit der zuständigen Behörde zusammenzuarbeiten.

Vogelgrippe

In Deutschland und Europa gab es von Ende Oktober 2020 bis April 2021 den bisher größten Vorfall der Vogelgrippe (hochpathogene Vogelgrippe (HPAI H5) mit unterschiedlichen Subtypen). Dies ist im vergangenen Sommer nicht ganz zum Erliegen gekommen. Seit Mitte Oktober 2021 sind vermehrt HPAI-infizierte Wildvögel in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, eine Wildente in Bayern sowie Vogelgrippe-Ausbrüche in Nachbarländern zu verzeichnen. Auch bei Masthähnchen und gehaltenen Vögeln wurden Krankheitsausbrüche festgestellt.

Da die Gefahr eines erneuten Aufflammens des HPAI H5 durch die bereits in der Wildvogelpopulation und auch für Seuchen in Geflügelbeständen und Vogelhaltungen vorhandenen aviären Influenzaviren HPAI H5 hoch ist, ist die Einhaltung von Biosicherheits- und Hygienemaßnahmen sehr wichtig.

Empfohlene Biosicherheitsmaßnahmen

Biosicherheit bedeutet, dass Geflügelbetriebe und Bestände anderer gehaltener Vögel, insbesondere Hobby- und Freizeitbetriebe, vor dem Eintritt einer Seuche geschützt sind. Hierzu sind die Tierhalter aus dem Tiergesundheitsgesetz verpflichtet. Folgende Biosicherheitsmaßnahmen werden besonders empfohlen:

  • kein direkter oder indirekter Kontakt mit Wildvögeln
  • Betreten der Stallungen nur mit stallspezifischer Kleidung oder Schutzkleidung inklusive Wechselschuhen
  • Vor dem Betreten und nach dem Verlassen des Aufenthaltsraums Hände mit Wasser und Seife waschen
  • Halten Sie Futter, Einstreu und andere Gegenstände, die mit Geflügel in Kontakt kommen könnten, für Wildvögel unzugänglich
  • Fütterung von Geflügel in Freilandhaltung oder Freilandhaltung nur im Stall
  • Nur mit Leitungswasser einweichen
  • Halten Sie Personen und Haustiere im Freien von den Ställen fern
  • nur Zukauf von gesunden Tieren unverdächtiger Herkunft

Bei Fragen können sich Tierhalter an die untere Tiergesundheitsbehörde (Veterinäramt) ihres Bezirks im Landratsamt oder an das Bürgermeisteramt in kreisfreien Städten wenden.

Friedrich-Loeffler-Institut: Vogelgrippe (AI) / Vogelgrippe

Friedrich-Loeffler-Institut: Tierseuchen-Informationssystem

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Bekämpfung der Vogelgrippe in Deutschland

Ministerium für Ernährung, ländliche Angelegenheiten und Verbraucherschutz: Vogelgrippe

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