Mehr Verkehrssicherheit durch höhere Bußgelder

Mehr Verkehrssicherheit durch höhere Bußgelder

Verkehrsminister Winfried Hermann begrüßt die vom Bundesrat beschlossene Bußgeldänderung. Die Geldstrafen für die meisten Verstöße werden verdoppelt. Ziel der neuen Regelungen ist mehr Sicherheit, insbesondere für den Rad- und Fußgängerverkehr.

Verkehrsminister Winfried Hermann hat die Änderung der Bussen im Bundesrat begrüßt: „Die heutige Entscheidung ist gut für Eltern und Kinder sowie für ältere Menschen und ein Fortschritt für die Verkehrssicherheit. Es gibt heute zu viele Menschen, die Rasen- und Parkdelikte als Kavaliersdelikte ansehen. Solche Verkehrsverstöße behindern und gefährden die schwächsten Verkehrsteilnehmer. “

Der Bundesrat hat der vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vorgelegten Novelle nach langwierigen Verhandlungen mit den Ländern zugestimmt Verordnung über das Bußgeldkatalog einverstanden. Die Neufassung der Bußgeldkatalogverordnung ist aufgrund eines rechtlichen Formfehlers des Bundes erforderlich. Der Entscheid des Bundesrates markiert auch das Ende des monatelangen Bußgeldstreits. Die Änderungen treten drei Wochen nach Bekanntgabe des neuen Bußgeldrahmens in Kraft.

Mit 50 Stundenkilometern im 30-km/h-Bereich kein Kavaliersdelikt

Der Minister sagte vor der Regionalkammer: „Wer gegen die Regeln verstößt, gefährdet sich und andere. Mit 50 Stundenkilometern durch die Tempo-30-Zone ist kein Kavaliersdelikt. All diese Regeln machen Sinn: Es geht um mehr Sicherheit. Und wer sich nicht daran hält, muss es im Portemonnaie spüren. “

Der überarbeitete Bußgeldkatalog begleitet die im April 2020 in Kraft getretenen neuen Regeln für Verkehrsteilnehmer Radverkehrsänderung zur Straßenverkehrsordnung und gibt ihnen den nötigen Nachdruck. Ziel der neuen Regelungen ist mehr Sicherheit für den Rad- und Fußgängerverkehr. Die Bußgelder für die meisten Verstöße werden verdoppelt. Die Sanktionen werden also deutlicher. Im europäischen Vergleich bleiben die Bußgelder jedoch moderat.

Eine deutliche Erhöhung der Bußgelder für die Sanktionierung von Geschwindigkeitsübertretungen wird voraussichtlich starke Auswirkungen auf das tatsächliche Geschwindigkeitsverhalten haben. „Bei 30 km/h ist ein Zusammenstoß mit einem Auto bei Fußgängern in jedem zehnten Fall tödlich, bei 50 km/h sind es sieben Tote bei zehn Unfällen“, erklärt Minister Hermann die Gefahr durch übermäßige Geschwindigkeiten Fußgänger.

Regelungen kommen auch der Verkehrswende zugute

Auch die anderen Änderungen konzentrieren sich vor allem auf den Schutz sogenannter „schwacher“ Verkehrsteilnehmer. Wenn Lkw in der Stadt rechts abbiegen und schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren, werden sie künftig mit einer Geldstrafe von 70 Euro bestraft. Falsches Parken oder Anhalten wird in Zukunft deutlich teurer. Wer unsachgemäß auf Radwegen oder Gehwegen parkt, zahlt zwischen 55 und 100 Euro. Dieselben Bußgelder können auch für das Parken und Anhalten auf markierten Radwegen oder in der zweiten Reihe sowie für das Parken auf Ladeflächen für E-Autos oder auf Carsharing-Parkplätzen fällig werden. All diese Regelungen kommen auch der Verkehrswende zugute.

Auch wer keine Standspur bildet oder durchfährt und mit Fahrzeugen regelwidrig Gehwege, linke Radwege oder Standstreifen nutzt, muss künftig mit härteren Sanktionen rechnen.

Minister Hermann forderte die Bußgeldbehörden auf, die neuen Sanktionsmöglichkeiten konsequent umzusetzen und damit die Verkehrssicherheit zu verbessern. Denn wissenschaftlich belegt ist, dass erst das Zusammenspiel von Kontrolldruck und Sanktionshöhe die notwendige abschreckende Wirkung gegen Verkehrsverstöße entfaltet.

Bundesrat: Rede von Minister Winfried Hermann

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