Anpassung der Schulkoronaregulierung an den dynamischen Infektionsprozess

Mehr Lehrer im Unterricht

Eine Umfrage des Kulturministeriums zeigt, dass deutlich mehr Lehrkräfte für den Präsenzunterricht zur Verfügung stehen. Die Umfrage befasst sich auch mit der Koronapandemie und den staatlichen Schutz- und Unterstützungsmaßnahmen für Schüler und Lehrer.

Mit der Unterstützung der Institut für Bildungsanalyse Baden-Württemberg Das Kulturministerium führte am 21. Oktober 2020 eine weitere Umfrage in Schulen zur aktuellen Situation durch. Wie bei der letzten Umfrage im Juli 2020 nahmen diesmal fast alle öffentlichen Schulen erneut teil, die Rücklaufquote lag bei rund 96 Prozent.

Schutz schutzbedürftiger Gruppen in Schulen

Das Kulturministerium hat die höchste Priorität für die Sorgfaltspflicht gegenüber Lehrern. „Wir müssen schutzbedürftige Gruppen schützen, dh insbesondere Menschen, bei denen ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung schwerer Krankheiten besteht. Aus diesem Grund setzen wir im Präsenzunterricht an Schulen keine Lehrer mit einem entsprechenden ärztlichen Attest ein. Diese Lehrer erfüllen ihre Pflicht von zu Hause aus, indem sie beispielsweise Schulkinder im Fernunterricht beaufsichtigen oder ihre Kollegen bei der Korrektur von Aufgaben oder bei Verwaltungsaufgaben unterstützen “, sagt der Bildungsminister Dr. Susanne Eisenmann. Schwangere Lehrer sind in der Regel von der Anwesenheitspflicht befreit, können jedoch von sich aus unterrichten.

Mehr Lehrer im Unterricht

Bundesweit standen zum Stichtag rund 97 Prozent der Lehrer für den persönlichen Unterricht zur Verfügung, während drei Prozent der Lehrer aufgrund eines ärztlichen Attests oder einer Schwangerschaft nicht den örtlichen Schulen zugewiesen wurden. Im Vergleich zur Umfrage im Juli stehen derzeit deutlich mehr Lehrkräfte für den Präsenzunterricht zur Verfügung. Der Anteil hat sich um sechs Prozentpunkte erhöht. „Lehrer hatten immer Jobs, die besonders wichtig sind. Einige in unserer Gesellschaft wurden sich dieser Bedeutung erst im Corona-Jahr wirklich bewusst “, sagte Eisenmann. Sie betont: „Lehrer sind systemrelevant, weil wir Kindern nur mit ihnen das Recht auf Bildung geben können. Das gilt für normale Zeiten und besonders jetzt. In dieser Hinsicht freue ich mich und bin sehr dankbar, dass so viele Lehrer an den Schulen vor Ort sind. Sie werden von ihren Schülern dringend benötigt, insbesondere in der gegenwärtigen Situation. “”

Der Anteil der Studierenden am Fernunterricht bleibt konstant

In der Umfrage an den Schulen wurde auch gefragt, wie viele Schüler dauerhaft nicht an Vorschulklassen teilgenommen haben. In der aktuellen Umfrage sind dies wieder rund ein Prozent der Studierenden. Auf Nachfrage im Juli lag der Anteil ebenfalls bei knapp einem Prozent, so dass der Anteil konstant geblieben ist. „Natürlich hat der Unterricht an den örtlichen Schulen Vorrang. Die letzten Monate haben landesweit gezeigt, dass der direkte Kontakt zu Lehrern und Klassenkameraden nicht zu unterschätzen ist. Gerade in der gegenwärtigen Krisenzeit brauchen Kinder und Jugendliche solide Strukturen und eine enge, persönliche Unterstützung, was auch für ihre geistige Gesundheit wichtig ist. Schule ist viel mehr als Wissen zu vermitteln, sie ist auch ein sozialer Ort “, sagt die Ministerin für Bildung und Kultur, Dr. Susanne Eisenmann, und fügt hinzu:„ Gleichzeitig müssen wir insbesondere Schulkinder mit Gesundheitsrisiken schützen. Aus diesem Grund können sie vom persönlichen Unterricht entschuldigt werden. „Darüber hinaus gibt es auch Familien, die ihre Kinder nicht zum Präsenzunterricht schicken möchten, zum Beispiel weil sie sich Sorgen um die Gesundheit anderer im Haushalt lebender Menschen machen. Angesichts der Situation dieser Familien gewährte der Staat den Eltern das Recht, ihre Kinder ohne Angabe von Gründen vom Besuch des Klassenzimmers zu entschuldigen. „Diese Option ist für viele Familien eine Erleichterung. Wir wollen uns daher weiterhin an diese Regelung halten “, sagte Minister Eisenmann. Der Anteil der Schüler, die derzeit nicht im Präsenzunterricht sind, ist konstant geblieben, so dass diese Entscheidung immer noch gerechtfertigt ist. Es stellt sich heraus, dass die Eltern sehr sorgfältig und verhältnismäßig mit dieser Möglichkeit umgehen.

Kein erhöhtes Koronarisiko in Schulen und Kindertagesstätten

Nach Angaben des Sozialministeriums und des staatlichen Gesundheitsamtes haben Lehrer und Erzieher kein erhöhtes Risiko, mit Covid-19 infiziert zu werden. Eine Bewertung der Staatliches Gesundheitsamt hat gezeigt, dass ihr Risiko dem der vergleichbaren Altersgruppe in der Allgemeinbevölkerung entspricht. „Dies sind gute Nachrichten, die hoffentlich ein wenig Objektivität in die manchmal sehr emotionale Debatte der letzten Tage bringen werden. Die Daten bestätigen unsere grundsätzliche Entscheidung, Schulen und Kindertagesstätten zum Wohle der Kinder offen zu halten “, betont Eisenmann. Sie fügte hinzu: „Corona bringt große Herausforderungen für die Schulen mit sich. Wir sind uns bewusst, dass der Unterricht im Klassenzimmer unter Pandemiebedingungen und mit einer erhöhten Anzahl von Infektionen im ganzen Land nicht einfach ist. Die Wochen seit Beginn des Schuljahres haben daher vor allem gezeigt, dass die Schulleiter zusammen mit den Lehrern mit großer Sensibilität und großer Vorsicht und Verantwortung dafür gesorgt haben, dass das Schulleben trotz isolierter Quarantänemaßnahmen und weitgehend weitgehend geregelt ablaufen kann eine vorübergehende Umstellung auf Fernunterricht. Ich möchte Ihnen vielmals für diese immense Anstrengung danken. „In Absprache mit den Gesundheitsbehörden hat das Ministerium den Schulen umfangreiche Hygieneanweisungen zur Verfügung gestellt, die bereits mehrfach an die Situation angepasst wurden und die die Schulen mit großer Sorgfalt umsetzen. Aufgrund der schnellen Reaktion der Schulen und der strengen Hygienemaßnahmen gab es in den Schulen keine nennenswerten Ausbrüche.

Weitere Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit

Neben der Möglichkeit für Lehrer und Schüler, aufgrund relevanter früherer Krankheiten vom Unterricht ausgenommen zu werden, haben das Ministerium für Bildung und Kultur und die Schulen weitere Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit ergriffen. Insbesondere die Maskenanforderung ab der 5. Klasse, die seit den Herbstferien auf den Unterricht ausgedehnt wurde, trägt zu einem hohen Schutzniveau bei. Nach einstimmiger Einschätzung von Gesundheitsexperten und Virologen sind Masken im Klassenzimmer in Kombination mit regelmäßiger Beatmung zentrale und äußerst wirksame Maßnahmen zur Vermeidung von Koronainfektionen in Schulen. Darüber hinaus gelten das Kohortensystem und ein Mindestabstand zwischen Lehrern, Eltern und anderen Mitarbeitern.

Das Kulturministerium stellt den Lehrern und allen anderen Personen, die an weiterführenden Schulen und Berufsschulen arbeiten, kostenlos Mund- und Nasenschutz zur Verfügung. Lehrer in Sonderpädagogik- und Beratungszentren erhalten aufgrund der besonderen Anforderungen auch FFP2-Masken. Das Kulturministerium bereitet derzeit eine weitere Lieferung von Masken an die Schulen für die zweite Hälfte des Schuljahres vor. Die freiwilligen Testoptionen sollten nicht nur dem individuellen Sicherheitsgefühl der Lehrer und Erzieher sowie des gesamten Personals in Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagesstätten dienen, sondern auch die Gesundheit aller in den Einrichtungen schützen. Seit Mitte August haben die Mitarbeiter von Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagesstätten zwei Besuche gehabt kostenlos auf COVID-19 Lassen Sie sich testen, auch wenn es keine Symptome gab. Bildungsminister Eisenmann hat darauf geachtet, dass diese freiwillige Testoption fortgesetzt wird. Jetzt haben die gesamten Mitarbeiter der Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagesstätten die Möglichkeit, sich mit jedem zu befassen zwei zusätzliche Testoptionen bis zum Ende der Weihnachtsferien (PDF) am 10. Januar 2021 freiwillig ohne Symptome getestet werden. Abhängig von den Testkapazitäten kann die Untersuchung mittels PCR oder Antigen-Test durchgeführt werden. Die Teilnahme ist freiwillig und der Staat übernimmt die Kosten wie bisher. Ein weiterer Bestandteil der Teststrategie ist, dass im Falle einer Koronainfektion in einer Einrichtung alle Kontaktpersonen im weiteren Sinne, die in Schulen betreut werden oder dort arbeiten, sich auf SARS-CoV-2 testen lassen können. Zu diesem Zweck sollten schnelle Antigen-Tests verwendet werden, um das schnellstmögliche Ergebnis sicherzustellen.

Schulbudget für alle Schulen im Land

Neu hinzugekommen ist ein Schulbudget für alle staatlichen Schulen, das sich aus einem Grundbetrag von 3.000 Euro für jede Schule sowie einem Anteil aus der Anzahl der Schüler zusammensetzt. Dieses Budget soll den Schulen direkt zur Verfügung stehen, damit sie entscheiden können, ob sie zusätzlich zu den Mitteln aus dem School Digital Pact zusätzliche digitale Geräte benötigen. Sie können damit auch Luftfiltergeräte, Kohlendioxid-Ampeln oder Plexiglasscheiben und andere Dinge kaufen, die Sie benötigen, um die Pandemie zu überstehen.

Das Ministerium für Bildung und Kultur unterstützt die Schulen auch mit zusätzlichen Ressourcen für Substitutionsverträge, damit die Schulen den Unterricht im Klassenzimmer besser sichern und Substitutionsverträge für Lehrer abschließen können, die aufgrund von Korona nicht selbst vor der Klasse stehen können. Zu diesem Zweck stellte das Kulturministerium im Sommer zusätzliche Mittel in Höhe von sechs Millionen Euro für zusätzliche Agenturverträge zur Verfügung. Diese wurden für das Schuljahr 2020/2021 um weitere 16,6 Millionen erhöht. Eine weitere Zuweisung von weiteren 11,1 Millionen Euro soll im kommenden Jahr bis zum Ende des Schuljahres zur Verfügung gestellt werden.

Kulturministerium: Corona Regulierungsschule

Weitere Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Mit unserer Kurierdienst Sie erhalten alle Änderungen und wichtigen Informationen immer als Push-Nachricht auf Ihrem Mobiltelefon.

.
Inspiriert von Landesregierung BW

Ein guter Tipp ist auch regelmäßig auf der Facebook-Seite Mein Stuttgart vorbeizuschauen. Dort erhalten Sie zahlreiche nützliche News, Ratgeber und jede Menge Jobs in Stuttgart und Umgebung.

Partner: Krypto News Deutschland | Krypto News Österreich | Daniel Wom | Webdesign Agentur Wom | Mein Berlin | Mein Leipzig



Auch interessant

Laborneubau für die Analytik der LVWO Weinsberg

Neues Labor für Wein- und Obstbau in Weinsberg

Die staatliche Lehr- und Forschungsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg hat ein neues Laborgebäude …

Hinterlasse einen Kommentar

mehr
Erlaubt HTML-tags und Attribute: <a href="" title=""> <blockquote> <code> <em> <strong>