Bildung & Wissenschaft

Mädchen entdecken bei Abschlussveranstaltung digitale Karrieremöglichkeiten

Die Abschlussveranstaltung des Transferprogramms „Girls´ Digital Camps“ am 5. Juli 2024 in Stuttgart war ein großer Erfolg, bei dem zahlreiche Schülerinnen der Klassenstufen fünf bis acht ihre Abschlusszertifikate entgegennahmen. Das Programm unterstützt Mädchen und junge Frauen dabei, frühzeitig digitale Kompetenzen zu entwickeln und IT-Anwendungen sowie -Berufe für sich zu entdecken.

Die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, betonte die Bedeutung digitaler Kompetenzen für die Zukunft und ermutigte die Teilnehmerinnen, ihre Talente weiter zu entwickeln. Seit dem Start des Programms im Januar 2021 haben bereits über 2.000 Schülerinnen in ganz Baden-Württemberg teilgenommen, was das Potenzial an weiblichen Talenten in der Region verdeutlicht.

Das Transferprogramm wurde nach einer erfolgreichen Modellphase auf alle zwölf Wirtschaftsregionen in Baden-Württemberg ausgeweitet. Neben der Stärkung des Interesses von Mädchen für digitale Themen und Berufe zielt das Programm auch darauf ab, den digitalen Gender Gap zu schließen und geschlechtsspezifische Berufswahlmuster zu durchbrechen. Die Girls´ Digital Camps bieten den Schülerinnen altersgerechte Themen, die sie interessieren, und ermöglichen so einen spielerischen Zugang zur digitalen Welt.

Die Abschlussveranstaltung in Stuttgart präsentierte beeindruckende Projekte, die im Rahmen des Programms entstanden sind, wie das Design von individuellen Keksstempeln, das Coden von Rezepten als QR-Codes und die Programmierung einer Tortenproduktionsstraße mit Lego-Robotern. Die Zertifikatsübergabe an die Teilnehmerinnen aus verschiedenen Verbundprojekten zeigte die Vielfalt und Kreativität der Mädchen.

Das Förderprogramm „Girls´ Digital Camps“ ist Teil der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“, die sich zum Ziel gesetzt hat, mehr Frauen für Ausbildungen und Berufe im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu gewinnen. Durch die gezielte Förderung von Mädchen und jungen Frauen in digitalen Themenbereichen trägt das Programm dazu bei, die Talente und Potenziale der weiblichen Bevölkerung in Baden-Württemberg zu fördern und die Zukunft der digitalen Wirtschaft aktiv mitzugestalten.

Siehe auch  Baden-Württemberg bleibt an der Spitze der EU-Forschungsförderung

Alexander Schneider

Alexander Schneider ist ein erfahrener Journalist aus Stuttgart, der sich auf Politik und Wirtschaft spezialisiert hat. Er hat Politikwissenschaften und Betriebswirtschaft an der Universität Hohenheim studiert und ist seitdem als Autor und Analyst für verschiedene regionale und überregionale Medien tätig. Alexander ist Mitglied des Verbands der Wirtschaftsjournalisten und hat bereits mehrere Auszeichnungen für seine tiefgründigen Analysen und investigativen Recherchen erhalten. In seiner Freizeit engagiert er sich in lokalen politischen Initiativen und ist ein begeisterter Anhänger des VfB Stuttgart.

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