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LZ BARR erweitert Beratungsangebot für barrierefreie Webseiten und Dokumente

Das Landeszentrum Barrierefreiheit (LZ BARR) hat sein Beratungsangebot erweitert, um Mitarbeitende von Behörden zu informieren, wie ihre Webseiten barrierefrei gestaltet werden können oder sich zum Thema barrierefreie Dokumente schulen zu lassen. Das LZ BARR wurde vor einem Jahr pünktlich zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen eröffnet und hat sein Angebot um Beratungen zur medialen Barrierefreiheit erweitert. Dies dient dazu, dass Informationen und Angebote der Verwaltung barrierefrei zugänglich sind, insbesondere in Zeiten wie der Corona-Pandemie, wo schnelle und niederschwellige Informationen für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen müssen. Das Landeszentrum bietet nicht nur Beratungen, sondern auch Schulungsangebote zur praktischen Umsetzung von Barrierefreiheit an. Das anfängliche Beratungsangebot in den Bereichen Bauen öffentlicher Gebäude, öffentlicher Raum, Verkehr und öffentlicher Personennahverkehr sowie Unterstützung beim Thema Leichte Sprache steht nach wie vor zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an Landesbehörden, öffentliche Verwaltung, Landkreise, Städte und Kommunen sowie freie gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen in Baden-Württemberg. Zudem übernimmt die Schlichtungsstelle des Landeszentrums Barrierefreiheit eine wichtige Aufgabe, indem sie bei Konflikten im Zusammenhang mit Barrierefreiheit vermittelt. Die Leistungen des LZ-BARR sind kostenfrei und das Zentrum wird von einem Fachbeirat unterstützt, in dem Menschen mit Behinderungen sowie externe Sachkundige und Fachleute aus der Landesverwaltung vertreten sind.

Des Weiteren wurde zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen der 95. Standort der „Toilette für alle“ eröffnet, um insbesondere schwerstbehinderten Menschen mehr Mobilität und Teilhabe zu ermöglichen.

Die Erweiterung des Beratungsangebots des LZ BARR ist ein wichtiger Schritt, um die Barrierefreiheit in der Verwaltung zu gewährleisten und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben zu verbessern. Indem Mitarbeitende von Behörden geschult werden, wie sie ihre Webseiten und Dokumente barrierefrei gestalten können, wird sich die Zugänglichkeit von Informationen und Dienstleistungen für alle Bürgerinnen und Bürger verbessern. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer inklusiven Gesellschaft, die die Vielfalt und Unterschiede ihrer Bürger respektiert und fördert.

Siehe auch  Neue Website zur Deportation der jüdischen Bevölkerung nach Gurs

Alexander Schneider

Alexander Schneider ist ein erfahrener Journalist aus Stuttgart, der sich auf Politik und Wirtschaft spezialisiert hat. Er hat Politikwissenschaften und Betriebswirtschaft an der Universität Hohenheim studiert und ist seitdem als Autor und Analyst für verschiedene regionale und überregionale Medien tätig. Alexander ist Mitglied des Verbands der Wirtschaftsjournalisten und hat bereits mehrere Auszeichnungen für seine tiefgründigen Analysen und investigativen Recherchen erhalten. In seiner Freizeit engagiert er sich in lokalen politischen Initiativen und ist ein begeisterter Anhänger des VfB Stuttgart.

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