Am 30. Mai 2025 verzeichnete die Avacon AG in Hemmingen, Niedersachsen, Störungen im Versorgernetz. An zwei Standorten in der Region ist Handlungsbedarf für Techniker erforderlich. Diese Störungen führen zu kurzfristigen Stromausfällen, die in Deutschland insgesamt eher selten sind – im Durchschnitt fließt der Strom weniger als eine Viertelstunde pro Jahr nicht, was das deutsche Stromnetz zu einem der sichersten der Welt macht, wie news.de berichtet.
Die letzte Aktualisierung der Störungsmeldung kam am selben Tag um 20:45 Uhr. Es wird empfohlen, zunächst zu prüfen, ob der Stromausfall nur die eigene Wohnung betrifft. Größere Probleme sollten umgehend über die Störungsmeldeseite des Stromnetzbetreibers gemeldet werden. Die Kontaktdaten für solche Störmeldungen sind auf der Webseite der Avacon AG verfügbar.
Technische Störungen und Sicherheitshinweise
Bereits am 24. Mai 2025 gab es in Hemmingen einen vorübergehenden Stromausfall, der auf technische Störungen zurückzuführen war. Der Standort Im Bultfeld im Ortsteil Arnum verzeichnete eine Störung, die jedoch am 23. Mai 2025 um 11:00 Uhr behoben werden konnte, wie mein-stuttgart.com berichtet. Techniker von Avacon werden immer wieder benötigt, insbesondere wenn es zu Niederspannungsstörungen in Haushalten kommt. Informationen zu routinemäßigen Wartungsarbeiten lagen zum Zeitpunkt der Störung jedoch nicht vor.
Betroffene Bürger sollten Ruhe bewahren, ihre Sicherungen im Sicherungskasten überprüfen und es ist nicht sofort notwendig, Polizei oder Feuerwehr zu kontaktieren. Stattdessen ist es ratsam, die Störung direkt bei Avacon zu melden.
Stromversorgung in Deutschland im Wandel
Die Herausforderung für die Systemstabilität der Stromversorgung wird durch den kontinuierlichen Umbau des Energiesystems auf erneuerbare Energien verstärkt. Laut einer Analyse der Bundesnetzagentur sind Netzengpässe in Zeiten von Starkwind und gleichzeitig hohem Stromverbrauch im Süden besonders häufig. Hierbei müssen Übertragungsnetzbetreiber Maßnahmen wie Redispatch durchführen, um eine Überlastung des Netzes zu vermeiden, wie bundesnetzagentur.de erläutert.
Im Jahr 2023 betrug die Erzeugung aus erneuerbaren Energien 251,2 TWh, was einen Anstieg von 7,5 % im Vergleich zum Vorjahr zeigt. Der Anteil der erneuerbaren Energien am durchgeleiteten Strom liegt jetzt bei 55,0 %. Gleichzeitig ist die Erzeugung aus konventionellen Energieträgern um 24 % zurückgegangen. Dies verdeutlicht, dass die deutsche Stromversorgung in einem ständigen Wandel ist, der eine sorgfältige Überwachung und Anpassung der Infrastruktur erfordert, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.